ID - WITHOUT COLOURS

Förderzweck

Quartiermeister übernahm die Kosten für die Vervielfältigung des Films, sowie Druck und Honorarkosten.

Der Dokumentarfilm "ID - WITHOUTCOLOURS" thematisiert die Praxis des Racial Profilings (rassistische Personenprofilermittlung durch die Polizei). Ausgangspunkt für den Film war die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Koblenz, wonach die Bundespolizei Zugreisende auf bestimmten Strecken ohne konkreten Verdacht kontrollieren und nach ihrer Hautfarbe auswählen darf.

Von diesem Urteil ausgehend sprach der Fotograf und Filmemacher Riccardo Valsecchie mit Berliner Passant*innen, Betroffenen und Opfern, Aktivist*innen, Anwält*innen, Politiker*innen und Sprecher*innen der Polizei. So ist der erste Dokumentarfilm über Racial Profiling in Deutschland entstanden, der deutlich macht, dass Racial Profiling auch in Berlin zur Tagesordnung gehört.

Zu dem Film gehörte ebenfalls eine Fotoausstellung. Beides feierte am 11. Juni 2013 in der Werkstatt der Kulturen Premiere. Seitdem wurde ID - WITHOUTCOLOURS auf vielen, internationalen Festivals gezeigt und gewann im August 2013 den Grand Prise "Villanova Monteleone" für den besten Dokumentarfilm.