Trauma-Schulung für psychologische Pat*innen

Förderzweck

500€

Mittelverwendung: Trauma-Schulungen für Pat*innen

(P)Sei Pate stellt Patenschaften zwischen psychisch belasteten Geflüchteten und Bachelor-Absolventen der Psychologie her. Sie unternehmen gemeinsam belohnende und positive Aktivitäten. Dabei steht die aktive Einbindung in lokale Sportvereine, Kulturangebote und Veranstaltungen des öffentlichen Lebens im Vordergrund. So fördern wir nicht nur die Genesung der Geflüchteten, sondern auch ihre gesellschaftliche Integration. Die Mittel sollen für die nächsten Trauma-Schulungen der PatInnen verwendet werden, die am 30.11. und 15.12. stattfinden.

Psychisches Wohlbefinden ist Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Für Ankommende ist die psychosoziale Versorgung mangelhaft. Beispielsweise ist die Zulassung als Kassenpatient nur nach 15 Monaten Aufenthalt in Deutschland möglich. Wie in den Stellungnahmen der Verbände (DGPPN, BptK) dargelegt, braucht es ein niederschwelliges Angebot als Alternative zu privaten PsychotherapeutInnen. Diese Versorgungslücke möchten wir schließen. Zudem möchten wir durch aktive Integration und Vernetzung Berührungsängste und Stigmata abbauen, die in der breiten Gesellschaft herrschen, und mehr Toleranz erzeugen.

Wir wollen Menschen erreichen, die in Folge traumatischer Erlebnisse psychisch belastet sind. Kooperationen bestehen mit zahlreichen klinisch-psychologischen und anderen Einrichtungen in Dresden (z.B. mit dem Universitätsklinikum Dresden, dem Psychosozialen Zentrum Dresden, der Klinik am Waldschlößchen), sowie niedergelassenen Psychotherapeuten. PatInnen sind Diplom-Psychologinnen und Psychologie-Studierende der TU Dresden. Im Team von (P)Sei Pate befinden sich außerdem Wirtschaftswissenschaftler und Informatiker. Unterstützt wird das Team vom Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie.