Das Weihnachtsfest von Wunschbäumchen e.V.

Autor lenny.bonk

Erstellt am 15. Dezember 2021 11:13

Stadt Berlin


Wunschbäumchen e.V. plante in diesem Jahr ein Weihnachtsfest für bedürftige Familien mit Kindern, das am 28. November auf dem Spielplatz in der Mahlower Straße in Neukölln stattfand. Unter anderem durch unsere Förderung konnte das Fest realisiert werden – das mussten wir uns anschauen!

Ein Bild, das Kuchen, Geburtstag, drinnen, ausgestaltet enthält.

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„Schön, dass du da bist“ – unter diesem Motto sollte jedes Kind ein wenig Wärme im Herzen spüren dürfen, was sich vor Ort durch strahlende Augen und ein breites Grinsen in den Kindergesichtern deutlich zeigte. Leider hat nicht jede Familie genug finanzielle Mittel zur Verfügung, um den eigenen Kindern ein großes Weihnachtsfest zu ermöglichen und persönliche Wünsche zu erfüllen. Genau hier setzt Wunschbäumchen an und organisiert ein Fest mit schönen Momenten und zauberhaften Geschenken für alle.

Um 13 Uhr ging es los. Von Anfang an waren viele Familien vor Ort - ein richtiges Highlight für die Nachbarschaft. Es gab acht Spiel- und Nasch-Stationen, die für jedes Kind gegen einen Coupon die unterschiedlichsten Dinge bereithielten. Außerdem begeisterten der Schneemann Olaf, der sich mit den Kindern vor die Linse stellte und einen Auftritt von Eiskönigin Elsa. Durch die Förderung von Quartiermeister wurden finanzielle Löcher des Events gefüllt. So konnte jedes Kind reichlich beschenkt werden!

Ein Bild, das Baum, draußen, Person, Sport enthält.

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Auch Ehrengäste waren vor Ort: Martin Hikel, Bezirksbürgermeister von Neukölln, brachte Malbücher, Buntstifte und Neukölln-Teddys mit. Die Kommunalpolitikerinnen  Gabriela Gebhardt sowie Cordula Klein erkundeten ebenso gemeinsam das Weihnachtsfest. Die Finanzierung des Zuckerwattestandes wurde kurzerhand von Falko Liecke, Bezirksstadtrat für Soziales, übernommen.

Auf die Frage, warum Quartiermeister der richtige Förderpartner für Wunschbäumchen ist, antwortete Dany, Gründerin des Vereins: „Anfangs waren wir ein wenig skeptisch, ob Bier mit Projekten für Kinder vereinbar ist. Aber ich finde es einfach mega, dass ihr – obwohl Bier etwas Kommerzielles ist – trotzdem für soziale Sachen einsteht. Es imponiert mir immer, wenn Unternehmen auch ein Herz für Soziales haben und nicht nur an Profit denken.“

Unterstützung kann der Verein jedoch nicht nur durch höhere Fördersummen gebrauchen. Jede*r Einzelne kann etwas beitragen – egal ob durch Sachspenden für die einzelnen Projekte, Geldspenden  via betterplace.org oder  Aufmerksamkeit durch Social Media. Zusätzlich zum Weihnachtsprojekt gibt es zum Beispiel auch das Schultütenprojekt, mit einem ähnlichen Ansatz. Es wird also auch nach Weihnachten definitiv weitergehen!

Wir haben jedoch nicht nur geschaut, was der Verein auf die Beine gestellt hat und wie glücklich die Familien waren – da vier Helfer*innen ausgefallen sind, haben wir kurzerhand mit angepackt und den Ausschank von Kaffee, Tee und Kakao übernommen, echte Quartiermeister*innen eben. Zum Abschluss wurde dann noch mit einem Bio-Alkoholfreien angestoßen. Was für ein schönes Fest!