Berliner Büchertaube

Fördersumme:

1000 €

Förderdatum:

07.01.2016

Förderort:

Mehringdamm 51, 10961 Berlin

Förderzweck:

1000 €

Mittelverwendung: Versandkosten, Materialien, Anschaffung von Büchern

Quartier:

Projekt-Website

Der Berliner Büchertisch setzt sich dafür ein, dass sich jede/r Lesen leisten kann! Wir holen nicht mehr benötigte Bücher ab oder nehmen sie in unseren drei Läden in Friedrichshain-Kreuzberg entgegen. Die Bücher werden bedarfsgerecht z.B. an Schulbibliotheken, Flüchtlingseinrichtungen, Gefängnisbibliotheken weitergegeben; in drei sozialen Buchläden zu fairen Preisen verkauft oder wandern in unsere Leseförderprojekte und in Buchverschenkregale.

Die „Berliner Büchertaube“ ist eines unserer Leseförderprojekte für Berliner SchülerInnen und entstand Anfang 2015. Fast jedes dritte Berliner Kind ist aktuell von Hartz IV abhängig und somit von Kinderarmut bedroht. In unseren Läden ermöglichen wir deshalb jedem Kind, sich bei seinem Besuch ein Buch kostenlos auszuwählen. Viele sozial benachteiligte Berliner Kinder haben aber gar nicht die Möglichkeit, in einen unserer Läden zu kommen, weil sie in Randbezirken wohnen. Deshalb haben wir entschieden: wenn die Kinder nicht zu den Büchern kommen können, müssen die Bücher eben zu den Kindern kommen!

Im ersten Jahr war die „Berliner Büchertaube“ ein Lesestipendium für 30 Kinder in Berliner Randbezirken. Seit 2016 kommen nun bereits 70 sozial benachteiligte Kindern in den Genuss des Stipendiums, das für die Dauer eines Jahres vergeben wird. In dieser Zeit bringt die „Berliner Büchertaube“ jeden Monat ein kostenfreies Buch aus Themenbereichen, die die Kinder besonders beschäftigen: ob Pferdenärrin, Technikfreak oder Fussballfan – für jedes Kind werden passende Bücher ausgewählt, die dann im Briefkasten der Familie landen. So wird die Freude am Lesen weiter gesteigert und die Kinder erhalten eine soziale Wertschätzung in Form einer monatlichen „Überraschungspost“.

Für die Kinder und ihre Familien ist dieses Stipendium nicht nur kostenfrei, es ist auch frei von umständlichen Antragsformalitäten. Denn wir wollen, dass die Kinder das Stipendium als Wertschätzung erfahren, und sich nicht für ihre soziale Benachteiligung rechtfertigen müssen. Wir vergeben deshalb den größten Teil der Stipendien in Kooperation mit LehrerInnen, die uns Kinder vorschlagen, die von einem Lesestipendium profitieren könnten.

Das Projekt wird hauptsächlich durch Buchspenden von Verlagen und Privatspenden und durch ehrenamtliche MitarbeiterInnen gestemmt. Wir benötigen allerdings Geld, um die Kosten für den monatlichen Buchversand abzudecken und zusätzliche Bücher anzuschaffen. Das Geld würde uns helfen, das Projekt weiter zu verstetigen, so dass wir auch im kommenden Jahr neue Lesestipendien vergeben können.

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