Offener Café-Nachmittag für geflüchtete Frauen*

Fördersumme:

1000 €

Förderdatum:

08.16.2018

Förderort:

Oranienstraße, 10999 Berlin

Förderzweck:

1000€

Mittelverwendung: Miete, Verpflegung, Transport und Zeitschriften 

Quartier:

Projekt-Website

Kontakt und Austausch fördert das Kulturverständnis und baut Vorurteile ab. Seit 1983 bietet die „Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e. V.“ (KuB) in Berlin-Kreuzberg als Kernangebot Beratung zu asyl- und aufenthaltsrechtlichen Fragestellungen, sowie Deutschkurse an. Die KuB setzt es sich zur Aufgabe, Menschen aus aller Welt bei ihrem Alltag in Deutschland, hauptsächlich in Berlin zu unterstützen. Neben Beratung und Hilfestellung in sozial- und aufenthaltsrechtlichen, psychosozialen und anderen existentiellen Fragen, setzt sich die KuB für einen sicheren Aufenthaltsstatus, sowie politische, soziale und ökonomische Gleichberechtigung ein. Die KuB bietet seit einigen Jahren kostenlose Sprach- und Alphabetisierungskurse an, die überwiegend von Geflüchteten und Migrant_innen besucht werden, welche aus finanziellen oder aufenthaltsrechtlichen Gründen keinen Zugang zu regulären Kursen haben. Wir möchten nun unser Angebot um einen Raum zum lockeren Austausch erweitern. Einerseits kann hier Spracherwerb z.B. im Tandem, aber auch einfach in einem entspannten Rahmen Austausch zu verschiedenen Themen des persönlichen Interesses stattfinden.

Besonders die Unterbringung in, meist männerdominierten, Not- und Gemeinschaftsunterkünften bietet wenig Raum für so eine Art von Zusammenkunft. Jeden Mittwoch sind alle interessierten Frauen* eingeladen, den Nachmittag in geselliger und lockerer Atmosphäre miteinander zu verbringen. Bei Kaffee und Kuchen gibt es die Möglichkeit zu Austausch und gemeinsamen Aktivitäten. Auch eine Kinderbetreuung ist möglich. Das Frauen*café soll allen Frauen* einen geschützten Raum bieten und dem Alltag so etwas von seiner Schwere nehmen. Der * hinter „Frauen“ bedeutet, dass sich das Frauen*café der KuB an alle Menschen richtet, die sich weiblich identifizieren. Das heißt, dass auch Trans-Frauen und Menschen, die sich nicht eindeutig männlich oder weiblich identifizieren, eingeladen sind.

Die Organisatorinnen* möchten den Nachmittag mit den interessierten Frauen* gemeinsam gestalten. Es gibt kein festes Programm. Ideen sind jederzeit willkommen! Wir können tanzen und malen und Musik aus aller Welt hören. Nebenbei tauschen wir uns aus. Wir möchten eine adäquate Kinderbetreuung anbieten, mal toben und mal den Raum in ein Kino mit Popcorn verwandeln.

Wir möchten verschiedensprachige Literatur und Zeitschriften zum Lesen zur Verfügung stellen. Die Bücher und Zeitschriften können auch ausgeliehen werden.

Wir möchten zwei gemeinsame Ausflüge im Kiez machen und besonders auch auf frauen*spezifische Angebote hinweisen. Das Frauen*café findet ebenerdig statt und ist so auch gut für Kinderwägen und Rollstühle zugänglich.

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