Winterquartier Café Wilde Flora

Fördersumme:

1000 €

Förderdatum:

10.01.2021

Förderort:

Dresden

Förderzweck:

Versicherungen, Lebensmittel-Einkauf, Raummiete

Quartier:

Projekt-Website

Als Cafékollektiv wollen wir einen Ort schaffen, an dem wir nachhaltigen und fairen Konsum zugänglich und genussvoll erlebbar machen. Einen Ort an dem wir gemeinsam essen, trinken, Neues ausprobieren; darüber in den Austausch kommen und herzlich zum Mitmachen einladen. Wir kochen gemeinsam mit den Besucher*innen des Cafés Segelkaffee, der klimafreundlich über den Atlantik gesegelt wurde und fair gehandelt wird, probieren regionale Alternativen, wie Lupinenkaffee aus Deutschland und erleben die vegane, regionale und saisonale Kuchenvielfalt.

Gleichzeitig möchten wir einen Ort schaffen, der Raum für Diskussionen, künstlerisch-kreativen Input, Wissens- und Fähigkeitsaustausch bietet. Von regelmäßigem Kleidertausch, über Diskussionsrunden zum Konzept der Tauschlogikfreiheit, musikalisch oder literarischem Input, bis hin zur stetig erweiterten vegan, regional, saisonalen Rezeptesammlung, sollen Aktionen immer wieder zum gemeinsamen Ausprobieren unserer Werte und Ideen dienen. Die Zeit ist mehr als reif, regional-saisonale Ernährung zu stärken und sich dafür zu engagieren, dass eine echte Landwende hin zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft vollzogen wird.

Wir wollen Bildungspartner sein, um aufzuklären und einen kreativen und köstlichen Umgang mit den örtlichen Ressourcen vermitteln. Der Fokus liegt dabei auf dem Prozess – wir tun, was wir zur Zeit können und bemühen uns um Weiterentwicklung. Wir selbst sind auf der Suche nach Möglichkeiten ressourcenbewusst zu agieren und regionale Strukturen zu fördern. Diese Suche möchten wir gemeinsam mit den Besucher*innen des Cafés bestreiten. So haben wir bereits im Sommer in der Alten Gärtnerei in Pieschen, jeden Sonntag eben diesen Raum geschaffen. Wir wollen aber im Winter weiter machen und das ist in der Alten Gärtnerei leider nicht mehr möglich.

Darum sind wir auf der Suche nach Orten in der Stadt, an denen wir unser Projekt weiterführen können. Dafür ist die Anmietung eines Raumes aber auch das Teilen von Räumen und Ressourcen in Kooperation mit anderen Projekten denkbar. Seit einiger Zeit ist ein weiteres Anliegen des Projekts Elemente der Tauschlogikfreiheit zu erkunden und umzusetzen. So gibt es für unsere Angebote keine festen Preise, wir entkoppeln sie von einem Geldwert. Alle Besucher*innen von Veranstaltungen entscheiden selbst ob und wie viel sie spenden. Mit Hilfe eines Spendenbarometers machen wir unsere monatlichen Ausgaben und Einnahmen transparent, zeigen Überschüsse und Defizite auf und lassen jeder Person die Wahl inwieweit sie sich beteiligen kann oder möchte. Wir laden dazu ein sich nicht nur finanziell, sondern vor allem persönlich, kreativ und kulinarisch zu beteiligen und gemeinsam Freude an nachhaltigem und fairen Konsum zu entwickeln.

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