Unsere Vision

Unsere Vision ist eine gerechtere Wirtschaft, die für den Menschen da ist. Quartiermeister ist unser Weg, diese Vision umzusetzen. Wir arbeiten stets gemeinwohlorientiert & entscheiden nach eigens gesetzten Prinzipien. Das können wir, da wir komplett unabhängig von Investitionen sind. Wir postulieren eine Wirtschaftsordnung jenseits von Profitmaximierung, Ausbeutung und Wachstums- zwang. Von unseren Erlösen profitieren soziale Projekte in der Nachbarschaft. Das ist der Antrieb unserer Arbeit! Kontrolliert werden wir dabei von einem ehrenamtlichen Verein, an dem jede*r teilhaben kann. 

So funktionierts

Quartiermeister ist eine Biermarke und ein Social Business, bestehend aus einem Unternehmen und einem Verein. Pro verkauftem Liter spenden wir 10 Cent an soziale Projekte in der Nachbarschaft. Das Unternehmen kümmert sich um den Verkauf und die Vermarktung des Bieres, während der Verein für die Mittelvergabe der Gewinne zuständig ist. Jede*r kann Teil des Vereins werden. Im Gegensatz zu anderen Unternehmen fließt der von uns erzielte Gewinn nicht in private Taschen oder Anteilseigner*innen, sondern zurück in die Gesellschaft: in Projekte, die unsere Nachbarschaften bereichern - und zwar genau dort, wo Quartiermeister getrunken wird. Du kannst entweder online oder über den Verein mitentscheiden, wohin die Gelder fließen. Bis heute konnten wir dank Menschen wie dir über 180.000 Euro an mehr als 160 Projekte in den Nachbarschaften unserer Verkaufsorte ausschütten.

Du trinkst dazu bei, dass gute Projekte in deiner Nachbarschaft gefördert werden!

Durch den Verkauf von Quartiermeister-Bier an Bars, Clubs oder Spätis entsteht in unserem Unternehmen Geld, mit dem wir zum einen unsere Kosten decken und zum anderen Projekte fördern. Der soziale Erlös ist dabei direkt an den Bierverkauf gekoppelt. Wir fördern mit einem festen Satz von 10 Cent pro Liter. Unsere Gewinne sollen nicht durch Ausbeutung von Mensch und Natur erzielt werden. Deshalb versuchen wir, unsere Wertschöpfung so regional und korrekt wie möglich aufzubauen. So erhalten auch die Brauereien und die Händler ihren fairen Anteil. Je mehr wir verkaufen, umso mehr schütten wir an gute Projekte vor Ort aus.

Unsere Biere

Wir lassen für verschiedene Regionen in Deutschland verschiedene Biersorten von unseren regionalen Partnerbrauereien produzieren, um möglichst gut die lokalen Geschmacksvorlieben zu treffen.

Unsere Biere lassen wir handwerklich und traditionell in unabhängigen, mittelständischen Brauereien nach dem deutschen Reinheitsgebot herstellen. Unsere Zutaten kommen durchweg aus Deutschland und im Rahmen der Möglichkeiten aus regionalen Anbaugebieten.

 

 

Anlässlich unseres 10-jährigen Jubiläums hat unser Qualitätsbeauftragter und ehemals leitender Brauer der Stone Brewing in Berlin-Mariendorf Thomas Tyrell ein exklusives Drei-Gänge-Menü - Kaiserweisse, Gerstenwein & Kakao Stout - entwickelt. Pro Flasche fließt 1 € in die Quartiermeister-Projektförderung.

Mehr zu dem Drei-Gänge-Menü und dem Tyrell BrauKunstAtelier erfahrt ihr unter: www.tyrellbraukunstatelier.de.

Die Brauereien

Wir sind mit Quartiermeister aktuell im Süden und im Osten Deutschlands mit verschiedenen Biersorten unterwegs. Um Transport- und Lieferwege so kurz wie möglich zu halten und um möglichst regionale Rohstoffe zu garantieren, arbeiten wir mit zwei unabhängigen Privatbrauereien zusammen: Der Osten Deutschlands (z. B. Dresden, Leipzig, Berlin) wird von der familiengeführten Stadtbrauerei Wittichenau in der Oberlausitz versorgt, während die Genossenschaftsbrauerei Gut Forsting bei München für den Süden produziert. 

Wir haben uns bewusst dafür entschieden, mit unabhängigen und regionalen Brauereien zusammen zu arbeiten. Wir wollen so die traditionelle, mittelständische Bierbranche stärken, die dem Druck einzelner Großkonzerne ausgesetzt ist. 

Wittichenauer.png
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Transparenz

Wir haben den Anspruch, sinnvoll mit unseren Einnahmen umzugehen, sodass möglichst viel Geld für die Förderung sozialer und kultureller Projekte übrig bleibt. Damit ihr sehen könnt, dass wir uns dabei Mühe geben, veröffentlichen wir alle drei Monate unsere Einnahmen, Ausgaben und machen unsere Gehälter transparent.

Dass wir Nachhaltigkeit ganzheitlich denken, verdeutlicht unser Gemeinwohlökonomie-Bericht. Als erste deutsche Biermarke ließen wir uns von der GWÖ bilanzieren. 665 Punkte sind ein sehr gutes Ergebnis, auf das wir stolz sind.

Team

Peter

Quartiermeister Berlin
Geschäftsführer
peter@quartiermeister.org

Mit einem Politikwissenschaftsstudium und großen Ambitionen kam Peter 2010 nach Berlin. Die Pläne Journalist zu werden durchkreuzte Sebastian, der Gründer von Quartiermeister, bei einem Bier. Peter war so von der Idee begeistert, dass er mit Sebastian den Verein gründete, Nonprofitmanagement studierte und schließlich mit David das Unternehmen startete. Seitdem agiert Peter im Bereich Strategie- und Gutelaunemanagement.

David

Quartiermeister Berlin
Geschäftsführer
david@quartiermeister.org

Im Anschluss seines dualen Studiums bei der Deutschen Bank wechselte David zeitig genug auf die gute Seite der Macht. Nach seiner Bachelorarbeit über "Social Entrepreneurship" lernte David über das Social Impact Lab Quartiermeister kennen und fing an, sich im Verein zu engagieren. 2012 gründete er mit Peter das Unternehmen und arbeitet seither an der Vision einer korrekten Wirtschaft.

Lisa

Quartiermeister Berlin
Projektförderung & Vereinskoordination
lisa@quartiermeister.org

Auf der Suche nach Unterstützung für ihr Theaterprojekt fand Lisa den richtigen Topf bei Quartiermeister. 2014 absolvierte sie ihr Praxis-semester beim Unternehmen und rutschte aufgrund ihrer großen Klappe relativ schnell & unvorbereitet in den Contentbereich. Als studierte Kulturarbeiterin ist sie mittlerweile für Quartiermeister ständig auf der Suche nach förderwürdigen Projekten & Kooperationen, hat die Quartiermeisterin ins Leben gerufen, ist die Schnittstelle zwischen Verein & Unternehmen.

Andre

Quartiermeister Ost
Vertrieb Sachsen (-Anhalt), Thüringen
andre@quartiermeister.org

Bei einer Vorlesung während seines BWL Studiums traf Andre erstmals auf die Idee von Quartiermeister. Voller Begeisterung meldete er sich daraufhin direkt bei uns und bot seine Hilfe bei der Etablierung der Marke in Dresden an. Mit viel Herzblut half Andre dem sozialen Bier sich in kürzester Zeit in der Stadt einen Namen zu machen. Nach der Beendigung seines Studiums ist er seit März 2017 Vollzeit dabei und kümmert sich um den Vertrieb im Bereich Quartiermeister Ost, auch über die Grenzen Sachsens hinaus.

Sylvie

Quartiermeister Berlin
Assistenz der Geschäftsführung
sylvie@quartiermeister.org

Sylvie hatte schon immer eine Schwäche für das Gute, Wahre und Schöne. Von kultureller Arbeit, über Mode & Film hat es sie nun nach einem Neuanfang zur Nachhaltigkeit verschlagen. Auch schön, da ihre frische Begeisterung fürs Konzept alle im Büro ansteckt. Seitdem ist sie bei Quartiermeister für das Wahre (Buchhaltung), das Schöne (Büroupgrade) und manchmal auch für das weniger Gute (Mahnungen) zuständig. Wer Quartiermeister anruft, darf ab jetzt Sylvies Stimme hören, mit dem wohl sympathischsten, versteckten, badischen Babbl Berlins.

Marko

Quartiermeister Berlin
Vertrieb
marko@quartiermeister.org

Als Handwerker passt Marko zu Quartiermeister wie der Hopfen zum Malz, denn Bierbrauen ist echtes Handwerk und Vertrieb ganz sicher auch. Nach langjähriger Erfahrung in der Kundenakquise und dem Vertriebsaufbau, kennt Marko als wacher Konsument die Berliner Gastro- & Clubszene wie seine eigene Westentasche und denkt proaktiv in alle Richtungen. Marko brennt und ist der Inbegriff eines Überzeugungstäters!

Annika

Quartiermeister Berlin
Marketing & PR
annika@quartiermeister.org

Nach ihrer Ausbildung zur Medienkauffrau und anschließendem Studium der Wirtschaftspsychologie legte Annika einen Master in nachhaltigem Ressourcenmanagement oben drauf. Erklärtes Ziel von Annika: Marketing mit Nachhaltigkeit und der guten Sache verbinden - voilà!

Tcuni

Quartiermeister Berlin
Vertrieb
tcuni@quartiermeister.org

Nach ihrem Abschluss zur Groß- und Außenhandelskauffrau beglückte Tcuni ab 2009 Modefachhändler mit Jeanskollektionen. Aus moralischen Gründen verließ Tcuni nach mehreren Jahren die Modewelt und ging statt dessen ausgiebig auf Reisen. Seit 2016 ist die Getränkewelt Tcunis zu Hause. Im Februar 2019 kam Tcuni zu Quartiermeister, um gerecht und nachhaltig im Sinne Aller zu wirtschaften.

Benni

Quartiermeister Bayern
Vertrieb
benjamin@quartiermeister.org

Bennis Bier-Begeisterung ist kein neues Phänomen. Bereits während seines Studiums der Kommunikations- und Medienwissenschaften ließ er nachts hinterm Tresen die (Kron-) Korken knallen. Die Liebe zu Gastronomie wuchs, der Drang, für das Gemeinwohl zu arbeiten, auch... So war es nur eine Frage der Zeit bis sich die Wege von Benni und Quartiermeister kreuzten. Seither kümmert sich Benni um den Vertrieb in Bayern.

Max

Quartiermeister Stuttgart
Vertrieb
maximilian@quartiermeister.org

Max ist schon eine halbe Ewigkeit im Getränkemarkt unterwegs. Auf der Suche nach einer sinnvollen Arbeit hat ihn seine Leidenschaft für regionale, kleine Biere und für die Gastronomie zu Quartiermeister gebracht. Stets von der guten Seite der Macht geleitet, hat Max in der Vergangenheit das erste Foodsharing Café Raupe Immersatt in Stuttgart mitgegründet.

Johanna

Quartiermeister Berlin
Vertriebsinnendienst
johanna@quartiermeister.org

Bereits vor ihrer Festanstellung bei Quartiermeister verkaufte Johanna als Barkeeperin unser Bier in der Werkstatt der Kulturen. Johanna studiert "Nachhaltige Wirtschaft" an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde und ist begeistert von unserem Unternehmen, da auch bei uns eine alternative Wirtschaftsweise praktiziert wird. Passend wie Arsch auf Eimer unterstützt Johanna als Wekstudentin unseren Vertriebsinnendienst.

Thomas

Quartiermeister Berlin
Qualitätsbeauftragter
thomas@quartiermeister.org

Als ausgebildeter Brauer und anschließendem Studium des Brauwesens ist Thomas bereits seit rund 30 Jahren in der Braubranche unterwegs und quasi mit allen Brauwassern gewaschen. Seit Ende 2019 ist Thomas als freier Ingenieur und Braumeister unterwegs und kümmert sich bei uns um alle Fragen zur Qualität und Produktion unserer Biere. Wir kennen Thomas durch unsere Kollaboration mit STONE Brewing, wo er bis Mitte 2019 in Mariendorf als Produktionsleiter tätig war.

Walter

Quartiermeister Wien
Vertrieb
walter@quartiermeister.org

Wie unser Bier schlägt Walter als Kellner und Barkeeper, Veranstalter und (gesellschafts-)politischer Aktivist Brücken, die auf den ersten Blick nicht besonders logisch erscheinen, jedoch offensichtlich möglich sind. Als er vor ein paar Jahren dann in der Meuterei über Quartiermeister stolperte, war er Feuer und Flamme für unser Konzept. Seit vergangenem Frühjahr bringt Walter Quartiermeister in Wien unter die Leute.

Julia

Quartiermeister Berlin
Verwaltung
julia@quartiermeister.org

Julia ist 2018 während ihres BWL-Studiums auf Quartiermeister gestoßen, woraufhin sie kurzerhand ein 6-monatiges Praktikum im Bereich Marketing bei uns absolvierte, da sie Feuer und Flamme für unsere gemeinwohlorientierte Wirtschaftsweise war. Seit Anfang 2020 ist sie zurück im HauptQuartier und unterstützt als studentische Hilfskraft – passend zu ihrem Masterstudium Accounting & Controlling – die Bereiche Buchhaltung & Lagerverwaltung.

Aylin

Quartiermeister Berlin
Praktikantin GmbH & e.V.
aylin@quartiermeister.org

Aylin studiert Kulturarbeit und absolviert momentan ihr Praxissemester bei Quartiermeister, wo sie jeweils zur Hälfte für den Verein und die GmbH tätig ist. Bereits während ihres Freiwilligen Kulturellen Jahres am Grips Theater in Berlin lernte sie Quartiermeister kennen und lieben. Als angehende Kulturarbeiterin interessiert Aylin ganz besonders die einzigartige Doppelstruktur aus Verein und Unternehmen und kann es kaum erwarten, in ihrer Position bei Quartiermeister mit Vollgas durchzustarten

Gottfried

Quartiermeister Köln
Vetrieb
gottfried@~quartiermeister.org

Als Gottfried im Jahr 2013 unseren Gründer Basti im Rahmen eines Vortrags zum Thema „alternative Wirtschaftsformen“ an der Uni Passau kennenlernte, war er Feuer und Flamme für das Quartiermeister-Modell. Einige Jahre später nahm Gottfried Kontakt zu uns auf, weil er unbedingt in seiner neuen Heimat – Köln – ein Quartiermeister-Kölsch an den Start bringen wollte. Daraus wurde zunächst nüscht, aber voilà – weitere drei Jahre später ist es endlich soweit und Gottfried bringt Quartiermeister in Köln unter die Leute. Ein eigenes Kölsch gibt’s zwar noch nicht, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Verein

Unsere Mission

Wir wünschen uns kulturelle Vielfalt in einer solidarischen Nachbarschaft, in der auch kleine Projekte die Chance haben, aktiv ihren Wohnort und dessen Freiräume mitzugestalten. Leider fehlen gerade für kleine Projekte öffentliche Gelder und einfache Förderungen. Hier kommen wir zum Einsatz! Wir sehen uns als Förderer, Gesprächspartner und Ideengeber in der Nachbarschaft, sowie als Kontrollorgan des Unternehmens Quartiermeister GmbH. Wir glauben an eine gemeinwohlorientierte Wirtschaft, von der alle profitieren und wollen dieses Konzept öffentlichwirksam und praxisnah verbreiten bzw. andere damit inspirieren.

Das tun wir konkret:

1. Projektförderung
Wir entscheiden jährlich, wie die Fördergelder die uns das Unternehmen zur Verfügung stellt, auf die jeweiligen Städte und Fördertöpfe verteilt werden. Wir entwickeln und begleiten daraufhin ehrenamtlich die einzelnen (Sonder)Förderungen, Stipendien und Weiterbildungsprogramme für unsere Projekte. Wir stimmen außerdem mit unserem Kriterienkatalog gemeinsam ab, welche Projekte es ins Voting schaffen.

2. Austausch & Strategieentwicklung
Wir sorgen durch einen regelmäßigen Austausch zwischen Vorstand und Geschäftsführung für Transparenz & Prinzipientreue der GmbH und treffen einige strategische Entscheidungen gemeinsam. Dazu gehört auch die jährliche Ausfahrt zu unserem Retreat im Herbst, bei dem wir als Verein und GmbH auf das laufende Jahr blicken und schauen, welche Projekte im nächsten Jahr anstehen und wie wir uns dabei gegenseitig unterstützen können.

3. Events
Neben den regulären Veranstaltungen wie Mitgliederversammlungen, Projektauswahltreffen und informellen, monatlichen Kneipenabenden in den einzelnen Städten, treffen wir uns in Arbeitsgruppen zu thematischen Schwerpunkten, veranstalten Workshops, Diskussionsrunden und Projektnetzwerktreffen. Wir zapfen aber auch mal Bier auf Events oder schmeißen Partys, um uns selbst zu finanzieren oder mit einer gewissen Portion Spaß andere Projekte zu unterstützen. Deinen Ideen für ein eigenes Veranstaltungsformat mit Hinblick auf unsere Mission sind keine Grenzen gesetzt.

Warum solltest du unsere Arbeit unterstützen?

  • Du hilfst mit, unsere Gesellschaft zu verändern und eine neue Art des solidarischen Wirtschaftens zu etablieren.
  • Du lernst Projekte aus deiner Nachbarschaft kennen und förderst kulturelle Vielfalt in deiner Umgebung.
  • Du erfährst, wie demokratisches Handeln und Abstimmen in der Praxis funktioniert.
  • Du blickst hinter die Kulissen des Quartiermeisterkosmos, lernst wie ein Sozialunternehmen strategisch funktioniert und wächst.
  • Du lernst eine Menge Menschen kennen, die sich beruflich als auch privat mit viel Überzeugung für eine bessere Welt einsetzen!
  • Unsere Zapfveranstaltungen versprechen viel Spaß und einiges an Freibier!

Du hast keine Zeit oder wohnst weit weg, aber möchtest den Verein dennoch unterstützen?

Auch das ist möglich! Da wir als Verein eine hohe Verantwortung bei der Verwendung der Fördermittel tragen, versuchen wir auf der einen Seite möglichst professionell und ganzheitlich zu fördern, aber dennoch unsere vereinsinternen Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Dabei wächst der Aufwand und die anfälligen Kosten bei der Koordination der Ehrenamtlichen, der Umsetzung der Förderungen und Events. Mit deiner Fördermitgliedschaft kannst du unsere Arbeit finanziell supporten! Dein selbstgewählter, jährlicher Förderbeitrag unterstützt nicht nur die praktische Arbeit unserer Ehrenamtlichen und deckt vereinsinterne Kosten (Weiterbildungen, Fahrtkosten, Raummiete, Verpflegung), sondern hilft uns auch bei der Professionalisierung und Organisationentwicklung eines deutschlandweiten Quartiermeisternetzwerkes. In den kommenden Jahren wollen wir unsere Förderung größer, diverser und themenspezifischer aufstellen und dabei stets partizipativ bleiben! Dabei gilt: Je niedriger unsere eigenen Kosten ausfallen, desto mehr können wir fördern und desto mehr soziale Initiativen profitieren von unserer Arbeit! Als Fördermitglied erhältst du regelmäßig alle News zu Quartiermeister und kannst dich ebenfalls (bei Interesse) in digitalen Arbeitsgruppen einbringen.

Überzeugt? Dann schicke uns deinen ausgefüllten Mitgliedsantrag an: mitmachen@quartiermeister.org. Unter dieser E-Mail beantworten wir auch gern all deine Fragen zum Engagement bei Quartiermeister.

In Berlin, Dresden, Leipzig, München und Stuttgart engagieren sich bereits über 50 Mitglieder für ihre Nachbarschaft und einen korrekten Konsum. Sollte es in deiner Stadt noch kein Quartiermeister geben, hast du die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit uns deine ganz eigene Zelle aufzubauen oder ein ideelles Mitglied zu werden. Hier findest du alle Dokumente zu deiner Mitgliedschaft bei Quartiermeister!

Icon Vereinssatzung (1,0 MB) Icon Mitgliedsantrag - Ordentliches Mitglied (490,8 KB) Mitgliedsantrag - Fördermitglied Vereinsleitfaden

Entstehung

 

Unser Gründer Sebastian hatte 2010 die Idee zu Quartiermeister. Er war auf der Suche nach einem Konzept, das soziales Engagement so einfach wie möglich macht, ohne mehr Zeit oder Geld dafür aufwenden zu müssen. Ihm kam der Gedanke, den Konsum eines Produktes mit einem gesellschaftlichen Mehrwert zu verknüpfen, einem Mehrwert der direkt vor Ort sichtbar ist. An einem Kneipenabend mit Freund*innen stieß er auf das Produkt Bier. Bier konsumiert man oft mit Freund*innen, es ist ein soziales Produkt, man unterhält sich gern darüber und es ist mit Emotionen aufgeladen. Bier trinken, Spaß haben und damit Gutes tun - eine nahezu perfekte Kombination. Daraufhin hat Sebastian eine Brauerei gesucht und das Bier in Berlin vertrieben. Nach 2 Jahren ging die Brauerei allerdings insolvent und wir wagten einen Neuanfang, als soziales Unternehmen und mit der neuen Brauerei in Wittichenau.

 

FAQ

 

Was bedeutet Social Business?

Bei Quartiermeister verfolgen wir einen ganz eigenen Ansatz des korrekten Wirtschaftens. Jedoch verstehen wir uns als Social Business im weiteren Sinne nach Mohammed Yunus, Gründer der Mikrokreditbank Grameen und Friedensnobelpreisträger 2006. Mit unserer Art des gemeinwohlorientierten Wirtschaftens möchten wir aufzeigen, dass es funktionierende Alternativen im bestehenden System gibt und die Transformation zu einer nachhaltig funktionierenden Gesellschaft (im Sinne der triple bottom line) bereits im vollen Gange ist. Seit 2018 sind wir Mitglied des Send e.V. (Social Entrepeneurship Netzwerk Deutschland) und vertreten unsere Interessen nun auch zunehmend in der Politik.

 

 

Wie funktioniert die Doppelstruktur aus Verein und Unternehmen?

Während sich das Unternehmen um den Vertrieb & die Vermarktung des Produktes kümmert, übernimmt der Verein den Fördermittelvergabeprozess, fungiert als Gesprächspartner im Kiez und kontrolliert das Unternehmen. Tatsächlich entstand die Idee hinter Quartiermeister zuerst mit dem Verein, der das Bier ehrenamtlich in Berlin Neukölln vertrieb. Mittlerweile arbeiten im Unternehmen zehn festangestellte Personen, während sich im offenen Verein über 50 Mitglieder regelmäßig engagieren. Die Doppeltstruktur hilft uns eine unabhängige Förderung zu garantieren und unseren Prinzipien treu zu bleiben. Es ermöglicht ebenfalls, dass jede*r an der Vision von Quartiermeister mitwirken & eigene Projekte über den Träger verwirklichen kann.

 

 

Warum Bier und kein anderes Produkt?

Für uns ist Bier ein soziales Produkt. Wir trinken es gerne mit Freund*innen in der Bar oder unter freiem Himmel, unterhalten uns dabei und haben eine gesellige Zeit. Darüber hinaus ist Bier in Deutschland ein stark regional verankertes Produkt. Seit einigen Jahren leiden unabhängige, kleine und mittelgroße Brauereien in Deutschland unter dem Druck der Großbrauereien. Sie werden geschluckt oder gehen insolvent. Wir möchten diesem Trend entgegenwirken und die bunte Bierlandschaft mit ihrer Geschmacksvielfalt bewahren.

Das heißt nicht, dass Quartiermeister nicht irgendwann auch ein anderes Produkt sein kann - ganz im Gegenteil. Das Besondere an Quartiermeister ist, dass fast jedes Konsumgut an die Quartiermeister-Prinzipien angepasst ein korrektes Konsumgut sein kann.

 

 

Findet ihr die Verbindung von Alkohol und Sozialem nicht kritisch?

Wir erkennen, dass diese Verbindung nicht ganz widerspruchsfrei ist. Es ist nicht unser Anliegen, dass Menschen durch uns mehr Alkohol konsumieren. Unser Ziel ist vielmehr, eine gute Alternative zu bestehenden Bieren zu bieten. Unser Marketing zielt nicht darauf ab, Menschen zum Biertrinken zu animieren, sondern ihren bisherigen Konsum mit einem sozialen Mehrwert zu verknüpfen.

Bezogen auf die Förderung von Projekten erläutern wir den Antragsteller*innen, wie unser Geld entsteht und überlassen ihnen die Entscheidung, ob sie mit diesem Geld arbeiten wollen.

 

 

Woher kommt das Bier genau?

Das Bier für die Region Ost (u.a. Berlin, Leipzig & Dresden) kommt aus der Stadtbrauerei Wittichenau in der Lausitz, das Bier für die Region Süd aus der Genossenschaftsbrauerei Gut Forsting. Die bewusste Entscheidung für diese Brauereien fiel aus folgenden Gründen:

  • Das Bier schmeckt gut
  • Bei den Brauereien handelt es sich um unabhängige (familiengeführte) Brauereien. Es ist uns wichtig, bestehende Strukturen zu nutzen und mittelständische Brauereien zu unterstützen, die zunehmenden Druck großer Konzerne ausgesetzt sind
  • Bier ist ein regionales Produkt und wir möchten, soweit es möglich ist,  für die verschiedenen Regionen auch regionale Rohstoffe verwenden
  • Die Brauereien identifizieren sich mit der Idee von Quartiermeister und unterstützen unsere Arbeit

Diese Argumente berücksichtigen wir ebenfalls auf der Suche nach möglichen Partnerbrauereien im Westen und Norden des Landes. Aufgrund dieser Prinzipien konnten wir keine passende Brauerei in der Nähe von Berlin finden. Die großen Berliner Brauereien sind allesamt im Besitz der Radeberger-Unternehmensgruppe, die wiederum Dr. Oetker, einem der größten, deutschen Lebensmittelkonzerne gehört. Wir sind gegen Konzernstrukturen, da es für Konzerne aus Investoren*innen- und Eigentümer*innensicht notwendig ist, kurzfristige Gewinne zu machen und diese über langfristiges und gemeinwohlorientiertes Engagement zu stellen. Diese Profitorientierung führt in vielen Fällen zur Ausbeutung von Mensch und Natur. Das wollen wir ändern und arbeiten deshalb so gut es geht mit unabhängigen, regionalen Partner*innen zusammen.

 

 

Warum braut ihr das Bier nicht selbst?

Thomas Tyrell, Ingenieur für Brauwesen und ehemals leitender Brauer der STONE Brewing in Berlin-Mariendorf, unterstützt uns tatkräftig im Produktions- und Qualitätsmanagement. Mit seinen über 30 Jahren Berufserfahrung in der Bier-Branche ist Thomas mit allen (Brau-) Wassern gewaschen. Wir brauen allerdings nicht selbst. Von Anfang an war es uns ein Anliegen, bestehende Produktionsstrukturen zu nutzen und mit ihnen Peer-to-peer (fair & auf Augenhöhe) zusammenzuarbeiten. Für eigene Produktionsanlagen fehlt uns durch unser Fördermodell & unsere Unabhängigkeit das Investitionskapital und außerdem können wir so bestehende kleine Betriebe unterstützen und regionaler arbeiten.

 

 

Warum ist euch Unabhängigkeit so wichtig?

Wir sind unabhängig von Investor*innen und Anteilseigner*innen, damit wir unsere Entscheidungen selbst treffen und unseren Prinzipien treu bleiben können. Wir arbeiten demnach nicht, um externen Renditeerwartungen gerecht zu werden oder möglichst schnell zu wachsen, sondern können uns qualitativ und organisch entwickeln. Wir behalten ganzheitlich unsere Vision im Auge und müssen niemandem Rechenschaft ablegen, außer uns selbst, unseren Konsument*innen und unserem Verein. Wir finden, Großkonzerne üben durch ihre Vormachtstellung zu großen Einfluss auf Politik und Zivilgesellschaft aus. Und selten sind sich Konsument*innen wirklich bewusst, von wem oder was sie gerade ein Produkt kaufen. Während der deutsche Biermarkt eine Vielfalt vorgaukelt, liegen die meisten Biere in der Hand von Dr. Oetker (Radeberger Gruppe), Anheuser-Busch Inbev SAB-Miller und Carlsberg. Wir sind und bleiben die unabhängige Alternative.

 

 

Seit 2013 ist der Gewinn pro Liter gesunken. Warum?

Der Gewinn pro Liter ist seit 2013 gesunken, weil Quartiermeister von 2010 bis 2013 ein ehrenamtliches Studierenden- bzw. Vereinsprojekt war und keine Gehälter gezahlt wurden. Dementsprechend konnte der Großteil des Umsatzes an Projekte gegeben werden. Seit 2014 sind wir ein Unternehmen, das auch nach innen sozial agieren will und den zehn Menschen, die dafür arbeiten, einen Lohn bezahlt. Durch die stetige Professionalisierung der Arbeit ist der Gesamtumsatz und damit auch der soziale Gewinn insgesamt stark angestiegen. Das ist der Grund, weshalb der Anteil pro Liter zwar gesunken, der gesamte soziale Gewinn pro Jahr jedoch immer weiter gestiegen ist (2016: 17.000 Euro, 2017: 28.000 Euro, 2018: 35.000 Euro, 2019: 45.000 Euro). Seit vier Jahren können wir den Satz mit 10 Cent pro Liter halten und nehmen uns das auch für die nächsten Jahre vor. Mit unserem Verein diskutieren wir jährlich unsere Geschäftszahlen und projizieren unsere erwartete Entwicklung. Vor ihm rechtfertigen wir unser unternehmerisches Handeln und unsere Zahlen und er bestimmt, was mit den Gewinnen geschieht. Wenn du auch Interesse daran hast, Quartiermeister mitzugestalten und Einfluss zu nehmen, melde dich bei uns unter mitmachen@quartiermeister.org.

 

 

Was bedeutet regional wirksam?

Wir möchten mit unserer Arbeit nicht am anderen Ende der Welt eine gesellschaftliche Wirkung zum Wohle aller erzielen, sondern unmittelbar dort, wo Quartiermeister getrunken wird. Diese Wirkung erzielen wir durch die Förderung sozialer und kultureller Projekte in den jeweiligen Städten und Regionen. Die Höhe der Fördergelder für die einzelnen Städte ergibt sich aus der vertrunkenen Litermenge im jeweiligen Quartier. So kann jede*r einzelne aktiv für den guten in der eigenen Nachbarschaft „beitrinken“. Wie viele Liter wir verkaufen und wie hoch die Fördergelder in den jeweiligen Regionen ausfallen, kommunizieren wir quartalsweise in unseren Transparenzberichten.

 

 

Warum wurde eines der Prinzipien von „regional“ in „regional wirksam“ umbenannt?

Die Umbenennung bzw. Anpassung des Regionalitätsprinzips ist in der (Weiter-) Entwicklung von Quartiermeister begründet. Ursprünglich bedeutete für uns „regional“, dass wir ausschließlich mit regionalen Produzenten zusammenarbeiten, um wirtschaftliche Strukturen in der Region zu stärken und Lieferwege möglichst gering zu halten. Der Produzent ist in unserem Fall die Brauerei, die für uns Quartiermeister nach unseren eigenen Rezepten braut. Die Stadtbrauerei Wittichenau befindet sich in der Lausitz in Sachsen, ca. 170 km von Berlin entfernt.  Anfangs haben wir Quartiermeister ausschließlich in Berlin verkauft, wo im Jahr 2010 alles begann. Dass wir unser Bier nicht in Berlin herstellen lassen, liegt daran, dass es zu der Zeit keine unabhängige Brauerei gab, die nicht zur Radeberger-Gruppe gehörte und wir aktiv kleine und mittelständische Brauereien unterstützen möchten, die dem zunehmenden Druck von Großkonzernen ausgesetzt sind. Eine eigene Brauerei aufzubauen ist nicht unser Ziel, da wir vorhandene Kapazitäten nutzen wollen. Das spart nicht nur (finanzielle) Ressourcen. Wir können so auch aktiv daran mitwirken, dass sich die Brauereien nachhaltig weiterentwickeln. Auf unser Streben hat sich bspw. die Stadtbrauerei Wittichenau bio-zertifizieren lassen, bezieht Öko-Strom und ist auf einen regionaleren Malz-Lieferanten umgestiegen.

Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich Quartiermeister weiterentwickelt. Es kamen immer mehr Quartiere hinzu, in denen wir unser Bier verkaufen und in denen wir soziale und kulturelle Projekte fördern. Um an unserem Anspruch, so regional wie möglich zu wirtschaften, festzuhalten, haben wir eine weitere Kooperation mit der Genossenschaftsbrauerei Gut Forsting in der Nähe von München aufgebaut, die Quartiermeister-Bier für den Süden Deutschlands braut.

Mittlerweile gibt es Quartiermeister auch in entfernteren Quartieren, wie z.B. Wien und Köln. In diesem Fall legt unser Bier tatsächlich einen weiteren Weg zurück, sodass wir es nicht korrekt fänden, weiterhin von „regional“ zu sprechen. Der Antrieb für unsere Arbeit, die DNA von Quartiermeister ist jedoch immer die Förderung sozialer und kultureller Projekte gewesen. Je mehr Bier wir verkaufen, desto mehr Projekte können wir fördern. Und das passiert genau dort, wo Quartiermeister getrunken wird – daher ist Quartiermeister „regional wirksam“.

Nichtsdestotrotz bemühen wir uns, weiterhin so regional wie möglich zu wirtschaften. Momentan laufen Gespräche mit einer möglichen Kooperations-Brauerei in der Mitte Deutschlands, durch die wir perspektivisch den Norden und Westen Deutschlands versorgen möchten.

 

Ist das Bier bio-zertifiziert?

Im Oktober 2015 haben wir unser erstes Bio-Pils nach eigenem Rezept auf den Markt gebracht. Seit Ende 2017 gibt es unser Rotbier in Bioqualität im Osten und seit 2018 unser Bio-Helles im Süden. Damit sind wir neben sozial und regional nun auch ökologisch. Damit kommen wir unserem Ziel, ein möglichst nachhaltiges Produkt zu schaffen, einen großen Schritt näher. Wir verstehen das Bio-Bier als noch korrektere Erweiterung zu unserem konventionellen Bier, das wir aus wirtschaftlichen Gründen weiterhin vertreiben werden.

 

 

Ist das Bier vegan?

Unsere Biere sind an sich vegan. Uns ist es bisher nicht möglich, für die Flasche einen Etikettenkleber aus nicht-tierischen Produkten zu verwenden, da die Eigenschaften des Klebers eine andere Abfüllmethode benötigen als die, die für unsere Brauereien technologisch möglich sind.

 

 

Warum gibt es kein einheitliches Rezept für alle Standorte?

Wir haben uns bewusst dazu entschieden, das Bier und auch den Geschmack regional zu halten. So wird im Süden ein Helles und in der Region Ost ein Pilsner abgefüllt. Das sind die Biere, die seit Jahrhunderten aus der Region kommen und für die Region stehen. Wir lieben die vielfältige Bierlandschaft und experimentieren mit Geschmäckern und Neuinterpretationen, wie bei unserem kaltgehopften Bio-Hellen oder unserem Rotbier. Ihr dürft also gespannt bleiben!

 

 

Wer verbirgt sich hinter den Gesichtern auf den Flaschen?

Der Mann auf der Flasche des Original-Pils ist der Quartiermeister. Er kümmert sich um das Wohl in seiner Nachbarschaft. Die Person ist ein Sinnbild für alle, die Quartiermeister verkaufen, trinken, Projekte ins Leben rufen und ihren Kiez unterstützen. Seit Juli 2017 gibt es nun auch die Quartiermeisterin. 50% der Etiketten sind seitdem mit einer Frau bedruckt. Mit der Kampagne möchten wir ein Zeichen gegen Sexismus und Stereotype in der (Bier-)Werbung und für Gleichberechtigung setzen. Mehr Infos dazu auf www.quartiermeisterin.org

Seit März 2019 ist erstmalig ein lebendiger Quartiermeisters auf einer Flasche zu sehen: Talu Tüntas ziert das Etikett unseres Naturradlers. Zum ersten Mal erscheint nun ein Mensch auf unserem Bier, welcher tagtäglich und mit vollem Einsatz soziale Kiezprojekte unterstützt und auf die Beine stellt. Jemand, der sich also die Stärkung der Nachbarschaftskultur in Berlin zur Aufgabe gemacht hat und somit den Grundgedanken von Quartiermeister verkörpert. Talu wurde mit seinen zahlreichen Projekten bereits mehrmals von Quartiermeister gefördert. Darunter zählen unter anderem eine Selbsthilfefahrradwerkstatt auf dem Tempelhofer Feld und die Taschengeldfirma e.V.. Außerdem erhielt er Unterstützung für eine Open Stage und hat auch mal ganz nebenbei ein Windrad gebaut. Talu ist für uns demnach der Inbegriff des Quartiermeisters!

Alle Hintergünde zu den Gesichtern auf unseren Flaschen lest ihr hier.

 

 

Wozu das Sternchen?

Auf unserer Homepage, allen Onlineauftritten und auch auf unseren Flaschen haben wir uns seit längerer Zeit bewusst dazu entschieden, das Gendersternchen zu benutzen. Das Sternchen ist (ähnlich der Suchfunktionen am Computer) als offener Platzhalter gedacht. Es ist ein Zwischenraum, jenseits der Begrifflichkeiten von „Mann“ und „Frau“. Quartiermeister*in wendet sich gegen Stereotypen und Geschlechterklischees und damit auch gegen den Ausschluss bzw. die Diskriminierung von Menschen, die sich nicht in diese Rollen einteilen können oder wollen.

 

 

Ich möchte, dass es Quartiermeister in meiner Stadt gibt! Was kann ich tun?

Befindet sich deine Stadt in einer unserer abgedeckten Regionen Ost/Süd, kannst du dich direkt an mitmachen@quartiermeister.org wenden. Du kannst den Vertrieb unseres Bieres aktiv unterstützen & mitgestalten, uns deine Lieblingskneipen verraten und ein ganz eigenes Quartier nach unseren Prinzipien & Möglichkeiten aufbauen!

 

 

Zum Wohle aller - Was meint ihr damit genau?

Seit 2010 setzt sich Quartiermeister für eine gerechte Wirtschaft zum Wohle aller ein. Mit einem festen Satz von 10 Cent pro Liter fördern wir soziale und kulturelle Projekte in der Nachbarschaft. So fließt ein Teil unseres Gewinns zurück in die Gesellschaft, von dem möglichst viele Menschen profitieren. Mit unserem Claim möchten wir ausdrücken, dass Quartiermeister genau zu diesem Zweck im Jahr 2010 gegründet wurde: einen sozialen Mehrwert durch ein alltägliches Konsumgut zu schaffen, der vielen Menschen zu Gute kommt.

 

 

Ich will mehr über Quartiermeister wissen. Was kann ich tun?

Wir freuen uns, allen Interessierten mehr über unser soziales Geschäftsmodell und unsere Vision zu erzählen, denn wir sind dafür angetreten, soziales Unternehmertum weiter zu verbreiten, um die Wirtschaft in Zukunft nachhaltig(er) und gerecht(er) zu gestalten. Ihr seid Studierende und möchtet Quartiermeister in eurer Abschlussarbeit thematisieren? Ihr seid angehende Unternehmer*innen und möchtet selbst ein Social Business aufbauen, wisst aber noch nicht genau, wie das geht? Oder seid ihr auf der Suche nach inspirierenden Vorträgen an euren Schulen und/oder Unis? Sprecht uns an - wir versuchen, euch so gut es geht zu unterstützen. Am besten schickt ihr uns dazu eine Mail an info@quartiermeister.org. Bitte habt Verständnis, dass wir nicht immer alle Anfragen sofort beantworten oder erfüllen können.