Neuigkeiten

Das wohl spannendste Jahr neigt sich dem Ende zu - Ein Rückblick des Quartiermeister e.V.

13. Dezember 2019 19:50

lisa.wiedemuth

Die Verantwortung wächst. 2019 wachte der ehrenamtliche Quartiermeister e.V. über insgesamt 45.000€, die es galt in sinnvolle Fördertöpfe zu stecken, von denen stets soziale Projekt in der Nachbarschaft profitieren. Mittlerweile findet die Förderung in mehreren Städten gleichzeitig statt, wird vor Ort mit Leidenschaft & Herzblut von Engagierten gestemmt und aus Berlin durch eine Freiwilligenkoordination unterstützt. Auch der ländliche Raum wurde 2019 das erste Mal mit Fördergeldern berücksichtigt. Welche Projekte davon mit insgesamt 2.000€ profitieren werden, könnt ihr ab Januar online mitentscheiden.

Neben der niedrigschwelligen Anschubfinanzierung hat sich der Verein mit dem Quartiermeister-Stipendium auch das erste Mal die Aufgabe gegeben, ein Projekt institutionell zu fördern und durch Weiterbildungsangebote zu begleiten bzw. zu professionalisieren. Eine Art bedingungsloses Grundeinkommen für eine besonders förderwürdige Initiative, ohne ewige Abrechnungen - das gab's bisher noch nie. Während in Berlin acht Projekte von euren Konsum profitieren durften, wurden in Dresden insgesamt sechs, in Leipzig und München jeweils drei Projekte gefördert. In Berlin erhält außerdem der International Woman Space monatlich unser Stipendium von 1.000€, wovon 20% in Weiterbildungmaßnahmen fließen. Was darüber hinaus in diesem Jahr passiert ist und wohin die Reise im nächsten Jahr gehen wird, erfahrt ihr hier in unserem Jahresbericht.

Quartiermeister baut sein Nachbarschaftsnetzwerk aus

2019 hat sich der Verein vorgenommen, gute Ideen nicht nur mit Zauberbier-Förderung zu unterstützen, sondern auch durch ein breites Netzwerk und Präsentationsmöglichkeiten. Dafür wurden mehrere Austauschplattformen geschaffen, sei es beim diesjährigen, zum zweiten Mal stattfindenden Projektsommerfest, bei den Workshops oder auf den Kick-Off-Events vor jeder Onlineabstimmung. Ein herzliches Dankeschön geht hier insbesondere an Andy von der Regenbogenfabrik, der uns für diese Formate immer wieder das Regenbogencafé in Kreuzberg zur Verfügung stellte. Mittlerweile besuchen die Ehrenamtlichen nach den Förderungen auch regelmäßig die Gewinnerprojekte und berichten, was sich durch unsere Förderung bei ihnen getan hat. Jetzt auf ganz frisch auf der eigenen facebook-Seite Quartiermeister e.V.

Das 1. Quartiermeister Stipendium hilft Frauen, die Frauen helfen - "Break Isolation Tours" des International Woman Space

Das wohl größte Projekt in diesem Jahr war die Umsetzung des 1. Quartiermeister Stipendiums. Die Resonanz war riesig: Ganze 36 Projekte hatten sich auf diese Förderung in Berlin beworben. Umso glücklicher waren wir nur eine Vorauswahl treffen zu müssen und die endgültige Entscheidung an eine hammer Jury zu übergeben: Michael Vollmann von nebenan.de, Sabrina Apitz vom Kulturförderpunkt, Helwig Fenner von Mein Grundeinkommen und Marius Hasenheit vom transform Magazin. Auch das war eine Premiere für uns: Den Finalistenprojekten die Möglichkeit zu geben, sich und ihre Idee persönlich einer Jury vorzustellen. Im Juli zeichneten wir dann auf dem Projektsommerfest das Gewinnerprojekt "International Woman Space" aus. Seitdem reisen die Frauen dank unserer Unterstützung mit ihrer "Break Isolation Tour" durch verschiedene Aufnahmelager in und um Berlin, um geflüchtete Frauen vor Ort zu empowern, ihnen mit einem Netzwerk an direkten Unterstützungsmöglichkeiten zur Seite zu stehen, sie über ihre Rechte aufzuklären und über Missstände vor Ort öffentlichkeitswirksam zu berichten. Der erste Stipendium Workshop fand im Dezember zum Thema "Erfolgreiche Kommunikation und PR-Arbeit" in ihren Räumen statt. Der Workshop war ebenfalls für die anderen Bewerber*innen des Stipendiums offen, sodass sich ein bunter Mix an verschiedenen Projekten zusammenfand, der sich mit hilfreichen Tipps und Kontakten gegenseitig weiterhalf.

Der 1. Regionaltopf berücksichtigt Ortschaften außerhalb der Großstädte

Mittlerweile gibt es Quartiermeister auch in vielen kleineren Orten in Sachsen, Brandenburg und Thüringen. Da diese Städte aus eigener Kraft keine größeren Fördersummen zusammentrinken können, hat der Verein sich in diesem Jahr entschieden, erstmalig einen Regionaltopf auszuschütten, auf den sich alle Orte außerhalb Leipzigs, Dresdens und Berlins bewerben konnten. Insgesamt 22 grandiose Bewerbungen sind bei uns eingegangen. Die Entscheidung fiel den Ehrenamtlichen der Quartiere Leipzig und Dresden unheimlich schwer, die sich das erste Mal überregional zu einer Förderauswahl verabredeten. Das Onlinevoting zum ersten Regionaltopf findet zwischen dem 1. und 31. Januar statt und wir sind gespannt, wer das Rennen für sich entscheiden wird. Es winken insgesamt 2.000€.

Die Vereinszellen wachsen und wir begrüßen ein neues Quartier - Stuttgart geht an den Start

Insgesamt 14 neue Mitglieder konnten wir in diesem Jahr verzeichnen. Nicht wenige davon starten ganz neu in München, Leipzig und Dresden, um den Quartiermeister Gedanken vor Ort unter Menschen und Projekte zu bringen. Die Leidenschaft wächst mit jedem*r neuen*m Quartiermeister*in. Besonders freuen wir uns über den Zuwachs von Julian und Melissa, die nach einem Seminarbesuch in Berlin so begeistert von der Idee waren, dass sie nun ihr ganz eigenes Quartier in Stuttgart starten. Seit diesem Jahr gibt es unser Bio-Helles und Helles aus Gut Forsting vor Ort und es wurde schon fleißig eine gehörige Fördersumme zusammengetrunken. Umso schöner ist es zu wissen, dass wir durch das Engagement der beiden im nächsten Jahr schon fördern dürfen!

Das nimmt sich der Verein im nächsten Jahr vor

Wieviel und wann wir im nächsten Jahr fördern werden, entscheiden alle Mitglieder auf der überregionalen Hauptversammlung am 7. März in Berlin. Einen kleinen Rück- und Ausblick haben wir schon auf dem Retreat im Oktober gewagt. Sicher ist: Wir werden im nächsten Jahr die 50.000€-Marke knacken und wir bleiben dabei unsere Förderung breiter und gezielter einzusetzen. Gleichzeitig wird unser überregionaler Koordinationsaufwand gehörig wachsen. Bierzapfveranstaltungen und Partys werden wir aufgrund dieses Aufwandes erst einmal zurückfahren, dafür versuchen wir unsere vereinsinternen Kosten verstärkt durch Spenden zu decken, damit der größte Teil der Fördersumme weiterhin direkt in die Projekte fließen kann. Gleichzeitig wollen wir zukünftig gezielter auf Probleme und Bedarfe von Projekten reagieren. Aus diesem Grund erarbeitet derzeit eine Arbeitsgruppe ein Konzept für den sogenannten "Solitopf", mit dessen Geldern wir im kommenden Jahr gezielt auf "Notfälle" von Initiativen reagieren können. Einen besonderen Fokus werden wir außerdem wieder auf den ländlichen Raum und Weiterbildungsangebote setzen. Ansonsten bleibt es dabei: Wer unsere Förderung erhält, entscheidet ihr online!

Du hast Anregungen, wie wir unsere Fördertätigkeit verbessern können? Du hast Lust, von unserem Förderkonzept zu lernen? Du willst Quartiermeister direkt mitgestalten? Du hast Lust mehr über nachbarschaftliches Engagement zu erfahren? Dann scheu dich nicht, uns direkt anzuschreiben unter: mitmachen@quartiermeister.org

Wir wünschen allen Projekten, Nachbarschaftshelfer*innen und Menschen, die sich täglich für ein besseres Miteinander einsetzen einen gemütlichen Jahresausklang und einen guten Start ins Jahr 2020!

Trommelwirbel! Unser Bio-Helles gibt’s nun auch im Osten Deutschlands

10. Dezember 2019 16:56

annika.bruemmer

Liebe Leute, zum Jahresabschluss melden wir uns mit grandiosen Neuigkeiten! Und zwar gibt’s schon wieder neues Bier im Hause Quartiermeister! Wir konnten das Rezept unseres Bio-Hellen aus dem Süden erfolgreich in unsere familiengeführte Partnerbrauerei Wittichenau in der Lausitz integrieren. Das heißt, dass wir ganz bald auch in Berlin/Potsdam, Dresden und Leipzig unser Bio-Helles süffeln können. Finden wir gut!

Wie, wo wann?

Zunächst wird es das Helle erst einmal im Bio-Einzelhandel geben. In Berlin & Potsdam ist es seit dieser Woche in allen Alnatura-Filialen verfügbar. Im Januar erhält es dann auch Einzug in allen Bio Company Filialen. Alle Dresdner Quartiermeister*innen können übrigens auch bei Hopfenkult vorbeischauen, denn auch hier werdet ihr fündig, wenn ihr das Helle sucht.

Wir hoffen, dass euch unser neustes Mitglied genauso gut schmeckt wie uns und sind gespannt auf euer Feedback. Prost und #zumwohlealler!

Mehr zu unseren Bieren lest ihr hier.

Der neue Transparenzbericht ist da

5. Dezember 2019 11:25

annika.bruemmer

Liebe Leute, unsere Transparenzzahlen aus dem 3. Quartal sind nun verfügbar und schaut selbst – sie sehen ziemlich gut aus! Ihr habt fleißig getrunken. Das finden wir gut! Allein in Berlin sind über 100.000 Liter durch eure sozialen Adern geflossen. Damit habt ihr mächtig zur Projektförderung beigetrunken. Tausend Dank dafür!

München hat mit 8.455 Litern im Vergleich zu Quartal 2 (5.356 Liter) ordentlich zugelegt und unser jüngstes Quartier Stuttgart geht mit 2.470 verkauften Litern auch gut ab (Q2 waren es 870 Liter). In allen Quartieren wurden insgesamt mehr als 140.000 Liter im dritten Quartal verkauft. 10 Cent pro Liter fließen in die lokale Projektförderung. Das ergibt dann also knapp 14.000 € sozialer Gewinn - nur durch Q3. Wir sind mächtig stolz und sehr glücklich über diese Zahlen. Danke, dass ihr Quartiermeister trinkt! Prost!

Wow! Über 1.500 Stimmen für Berlin

2. Dezember 2019 17:31

lisa.wiedemuth

Wir sind von eurem Engagement überwältigt. Über 750 Menschen haben sich an der Projektabstimmung in Berlin beteiligt und ihre Stimmen für die besten Ideen aus der Nachbarschaft abgegeben. Hier veröffentlichen wir das endgültige Ergebnis:

1. Togo Action Plus e.V.  (506 Stimmen)
Mit eindeutigem Abstand hat die Initiative aus Friedrichshain gewonnen, die schon einmal 2017 unsere Förderung erhielt. Das Projekt hat seine Wurzeln im migrantisch-selbstorganisierten Aktivismus gegen Rassismus (seit 2004) und bietet kostenfreie und ehrenamtliche Deutschkurse an. Neben der Bildungsarbeit organisiert Togo Action Plus e.V. öffentlichkeitswirksame Aktionen, Kampagnen und Demonstrationen, um dem wachsenden Rassismus, der auch vor Friedrichshain nicht Halt macht, etwas zu entgegnen. Allein 2018 wurden fast doppelt soviele rassistisch motivierte Angriffe im Bezirk registriert, als das Jahr zuvor.

2. Katapult (405 Stimmen)
Den zweiten Platz und damit ebenfalls 2000€ Förderung gewinnt der seit 2016 in freier Trägerschaft agierende Kultur- und Artistikraum "Katapult", seit 2019 an einem neuen Standort in einer Lagerhalle in Schöneweide. Der offene Trainingsraum bietet über 150 Mitgliedern und vielen freien Workshopteilnehmer*innen einen Ort des Ausprobierens, Austausches in einer freien, nicht komerziell orientierten Kunst- und Artistikszene, mit der die Stadt Berlin zwar gern für sich wirbt, aber der sie kaum noch Platz anbietet.

3. Kiez macht Druck (398 Stimmen)
Auch diese Initiative haben wir schon einmal beim Bau ihres Nachbarschaftshauses 2018 unterstützt. Umso schöner ist es zu sehen, wie sich ihr Angebotsprogramm im Wedding erweitert hat. Für die Förderung in diesem Quartal hat es leider ganz knapp nicht gereicht. Im Rahmen der Empowerment-Strategie möchte der solidarische Treffpunkt einen Technikpool für Vereine in der Nachbarschaft anbieten. Vielleicht hat der ein oder die andere ausrangiertes Equipment (Boxen, Mixer, Mikrophone), die er deim Verein zur Verfügung stellen möchte?

4. Black International Cinema Berlin (264 Stimmen)
Seit nunmehr 35 Jahren präsentiert das transnationale, interkulturelle und interdisziplinäre Festival unter der Leitung des Fountainhead® Tanz Théâtre/Cultural Zephyr e.V. Filme von internationalen unabhängigen Filmemacher*innen mit Beiträgen zu sozio- und interkulturellen Themen. 2020 steht das Festival unter dem Motto "Despite of all...?" und findet zwischen dem 7. und 10. Mai (kostenfrei!) im Rathaus Schöneberg statt. Unterstützt das Festival mit eurem Besuch und lasst euch von dem starken Programm inspirieren.

Auch wenn es für die letzten beiden Projekte leider nicht gereicht hat, wünschen wir allen Engagierten viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer Vorhaben und stehen als Netzwerkpartner/Unterstützer gern weiterhin bereit!

Wir sind dabei: “Oft länger gut”-Kampagne gegen Lebensmittelverschwendung

6. November 2019 16:14

annika.bruemmer

Ein Phänomen, das uns allen bekannt ist: Viele Konsument*innen verwechseln den Hinweis “mindestens haltbar bis” mit "absolut tödlich ab". Die Folge: Schnell den Joghurt wegwerfen, wer weiß, was sonst für katastrophalen Konsequenzen folgen. Dabei ist das Mindesthaltbarkeitsdatum eher eine Orientierung, bis wann das entsprechende Lebensmittel auf jeden Fall ohne wesentliche Geschmacks- und Qualitätseinbußen sowie gesundheitliches Risiko zu konsumieren ist. Durch die Verwechslung von "Mindesthaltbarkeitsdatum" mit "Verfallsdatum" werden Tonnen von leckeren, noch genießbaren Lebensmitteln entsorgt, die eigentlich noch einwandfrei verzehrbar sind. Das darf so nicht weitergehen! Wir sollten lernen, dass unsere Sinne viel mehr Auskunft über den Zustand eines Produktes geben, als ein paar Zahlen, die jemand auf die Verpackung druckt. Um ein Zeichen zu setzen gegen die unglaubliche Lebensmittelverschwendung, machen wir mit bei der “Oft länger gut”-Kampagne von Too Good To Go. Das Unternehmen zur Lebensmittelrettung hat einen Zusatzhinweis zum Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf Produkten initiiert, der Verbraucher*innen darauf aufmerksam macht, dass Produkte auch oft nach dem Erreichen des MHDs noch absolut genießbar sein können. Wir werden in Zukunft (vrsl in ca. einem Jahr), sobald wir neue Etiketten drucken lassen, auf unseren Flaschen zusätzlich zum Mindesthaltbarkeitsdatum den Hinweis “Oft länger gut” drucken, um so gemeinsam mit euch und allen Quartiermeister-Trinker*innen Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen.

Warum machen wir mit?

Die weltweite Lebensmittelverschwendung stellt durch ihre zusätzliche CO2-Produktion und ihre Ressourcenverschwendung ein großes Problem für die Umwelt dar. Ein Drittel aller Lebensmittel wird verschwendet. Mit dem zusätzlichen Hinweis “Oft länger gut” wollen wir Quartiermeister-Trinker*innen dazu anregen, auch ihre Sinne zur Beurteilung unseres Bieres einzusetzen, damit kein Bier zu Unrecht im Abfluss landet, was gegebenenfalls noch völlig einwandfrei ist. 

Zusammen bekommen wir die Lebensmittelverschwendung in den Griff!

Mehr Informationen zur Kampagne und zum Thema Lebensmittelverschwendung gibt es hier.

Quartiermeister Online-Shop ist live!

6. November 2019 14:00

annika.bruemmer

Quartiermeister bekommt Zuwachs. In diesem Fall zwar nicht durch Bier, sondern durch einen eigenen Online-Shop, wo ihr euch nun kinderleicht durch Mausklick mit eurem passenden Quartiermeister*innen-Outfit einkleiden könnt. Neben Hoodies und Shirts aus Bio-Baumwolle, die von unseren Freund*innen und Nachbar*innen der nachhaltigen Textildruckerei Printworks bedruckt werden, findet ihr kleine, feine Accessoires, die euch durch den Tag begleiten.

Wer in der kalten Jahreszeit nicht rausgehen mag, kann sich außerdem bequem verschiedene Pro-BIER-Pakete nach Hause bestellen. Schaut unbedingt mal vorbei. Habt Ihr Fragen oder Anmerkungen? Dann freuen wir uns über euer Feedback!

Dresden wählt den Dialog und baut einen Brunnen

1. November 2019 09:21

lisa.wiedemuth

Die zweite Förderrunde in diesem Jahr ist nun zu Ende und wir sind wieder einmal mehr beeindruckt von eurem Engagement. Über 1200 Stimmen sind bei uns eingegangen, das heißt über 600 Menschen haben mitentschieden, wer von den Erlösen des Quartiermeisterkonsums profitiert.

So habt ihr entschieden - wir fördern mit jeweils 1000€:

- Frühlingserwachen (292 Stimmen) Die Initiative schafft bei Kaffee und Kuchen einen offenen, politischen Dialog auf sächsischen Marktplätzen.
- Strieskanne (259 Stimmen) - Der Gemeinschaftsgarten in Strießen baut mit unserer Förderung einen Brunnen für die eigene Wasserversorgung.
- Political Art Days (214 Stimmen) - Zwischen dem 27. und 30. November findet das viertägige politisches Kunstfestival statt, welches Globales Lernen mit kunstpädagogischen Methoden zum "Fokus Stadt" umsetzt.

Für die drei folgenden Projekte hat es in diesem Jahr leider nicht gereicht. Wir wünschen ihnen aber weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer Vorhaben und hoffen, wir können sie zukünftig noch anderweitig unterstützen:

- Climbing for all (191 Stimmen)
- Ersthelfer von morgen (176 Stimmen)
- Burning feet Festival (88 Stimmen)

Nun heißt es wieder fleißig Quartiermeister trinken, sodass wir im kommenden Jahr wieder viele gute Ideen fördern können!

Die neue Abstimmung in Berlin geht online! Zweimal klicken, Gutes tun

31. Oktober 2019 16:32

lisa.wiedemuth

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr kommen wir wieder zusammen und feiern den Start unserer neuen Onlineabstimmung. Die Entscheidung für die vier teilnehmenden Projekte am Voting fiel dem Verein nicht leicht, umso mehr freut er sich auf die Gesichter hinter den Anträgen und über die vielen spannenden Ideen & Motivationen der Initiativen. In diesem Quartal haben wir einen bunten Mix aus unterschiedlichen Akteur*innen zusammengestellt, die sich von Schöneberg bis Schöneweide, von Friedrichshain bis in den Wedding für eine soziale & inklusive Nachbarschaft einsetzen.

Kommt am 1. November zum unserem Projektvorstellungsabend "Anstoßen" auf ein Feierabendbier in der Regenbogenfabrik vorbei, lasst euch von guten Ideen inspirieren und lernt die Arbeit des Quartiermeister e.V. kennen. Der Countdown läuft direkt vor Ort: Ab 20.30Uhr könnt ihr für eure Favoriten abstimmen. Diese vier Projekte sind dieses Mal dabei:

Katapult

... ist ein Entwicklungsfreiraum für die darstellenden Künste in einer 400qm-Halle in Oberschöneweide. Betrieben wird der Ort gemeinschaftlich von Künstler*innen, für Künstler*innen und solche die es werden wollen! Angeboten werden tägliche, offene Trainings, Proben, Performance-Abende, Jam-Sessions, Work-in-Progress-Shows, Vortragsveranstaltungen und niedrigschwellige, kostengünstige Workshops für alle Altersgruppen. Damit auch im Winter weiterhin fleißig geprobt werden kann, möchte die Initiative einen warmen Duschraum bauen und neue Heizkörper installieren.

Initiative Togo Action Plus e.V.

In Friedrichshain-Kreuzberg wurden 2018 73 rassistische Vorfälle registriert, das sind im Vergleich zum Vorjahr mit 44 fast doppelt so viele. Die Initiative Togo Action Plus e.V. hat ihre Wurzeln im migrantisch-selbstorganisierten Aktivismus gegen Rassismus in Deutschland. Die Arbeit des 2004 gegründeten Vereins unterteilt sich in zwei Bereiche: Zum einen werden wöchentlich Deutschkurse von A1.1 bis B1 ehrenamtlich für Geflüchtete und Asylsuchende angeboten, zum anderen ruft die Initiative zu öffentlichkeitswirksamen Aktionen auf. ITAP e.V. organisiert verschiedene Veranstaltungen, in denen sie für soziale Gerechtigkeit, Vielfalt und Zivilcourage eintritt. Für diese Demonstrationen & Vorträge braucht der Verein eigene Technik.

Kiez macht Druck

Der Verein Inklusion und Bildung im Kiez hat es im September 2018 aus einem Prozess der Selbstorganisation, sowie mit Mitteln von Quartiermeister geschafft, Projekträume im Wedding zu beziehen, um die politische Selbstorganisation von Nachbar*innen, v.a. Frauen*/ Queers, Mieter*innen mit und ohne Fluchthintergrund, von Rassismus betroffenen Menschen u.a. zu stärken und somit Perspektiven einer solidarischen Nachbarschaft erlebbar zu machen. Im Rahmen seiner Empowermentstrategien möchte die Initiative einen öffentlich beworbenen Technikpool im Kiez aufbauen, der politisch Engagierten kostenlos für politische Kundgebungen zur Verfügung steht, unbürokratisch ausgeliehen werden kann.

Black International Cinema Berlin

...ist ein Projekt von Fountainhead® Tanz Théâtre, eine 1980 in Berlin gegründete Kunst- und Kulturorganisation, die sich in ihren Projekten für die Verständigung und Kooperation zwischen Menschen vielfältiger ethnischer, kultureller, religiöser und soziodemographischer Hintergründe sowie verschiedener Altersgruppen und sexueller Identitäten einsetzt und diese fördert. Black International Cinema Berlin findet seit nunmehr dreißig Jahren statt und ist eine Platform für lokale und internationale FilmemacherInnen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen und Perspektiven. Dieses Jahr findet das Festival unter dem Motto: "Despite All...? Trotz allem...?" zwischen dem 7. und 10. Mai im Rathaus Schöneberg statt. Mit den Quartiermeistermitteln soll die Finanzierung für die Öffentlichkeitsmaterialien abgedeckt werden.

Neugierig geworden? Dann nehmt an unserer Veranstaltung am 1. November teil und ladet eure Freund*innen auf facebook ein.

Hier geht's zur Veranstaltung

Abstimmen könnt ihr nach dem 1. November, 20.30Uhr bis zum 30. November jederzeit unter diesem Link! Prost!

Da braut sich was zusammen: Der Quartiermeister Verein ist jetzt auf Facebook

24. Oktober 2019 13:22

nele.ilic

Wir werden bald die Facebook Seiten Quartiermeister Dresden, Quartiermeister Leipzig und Quartiermeister München zur überregionalen Seite „Quartiermeister Verein“ zusammenlegen. Das heißt, dass alle Abonnent*innen dieser Seiten dann automatisch Abonnent*innen der Seite „Quartiermeister Verein“ werden. Wenn ihr zusätzlich News von unserem Unternehmen verfolgen wollt, dann gebt der Seite Quartiermeister einen Daumen hoch!

 

 

Warum das Ganze? Unsere einzelnen Zellen wachsen stetig, wir expandieren, machen neue Zellen in neuen Städten auf. Je größer wir werden, desto schwieriger wird es, euch auf einem Kanal (derzeit nur Unternehmen) über alles auf dem Laufenden zu halten. Außerdem wollen wir verstärkt zeigen, dass unser Unternehmen und unser Verein Hand in Hand arbeiten. Daher wollen wir auch auf Facebook diese Doppelstruktur sichtbar machen, indem wir die Inhalte des Unternehmens auf der einen Seite und Inhalte des Vereins auf der anderen Seite bündeln.

 

Wir möchten uns in Zukunft noch mehr bemühen, euch Einblicke zu geben, wohin unsere Fördergelder fließen. Denn nur durch euch fleißige Quartiermeister-Trinker*innen können wir soziale Projekte in der Nachbarschaft fördern. Damit wir unserem Anspruch der Transparenz gerecht werden können, sollt ihr noch leichter daran teilhaben können, was mit dem Geld passiert, schließlich ist es euch zu verdanken.

Wir wollen transparent abbilden, was der Verein so treibt. Deswegen bekommt der Verein jetzt eine eigene Stelle, die die Öffentlichkeitsarbeit schmeißt. Diese Aufgabe übernimmt Nele, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr in unserem HauptQuartier in Berlin macht.

 

Wir freuen uns natürlich immer über engagierte Leute, die mit uns die Nachbarschaft unterstützen. Vor allem in Stuttgart, wo wir unsere neue Zelle schnellstmöglich aufbauen wollen, brauchen wir noch Leute, die mit anpacken! Werdet Gesprächspartner in eurer Hood, organisiert Events, lernt spannende Projekte und andere Engagierte kennen. Habt ihr Bock? Dann meldet euch gerne bei mitmachen@quartiermeister.org.

HALLO Weihnachten! - Die Gewinner unseres Votings in München stehen fest

1. Oktober 2019 13:04

lisa.wiedemuth

Ihr habt entschieden, München dankt!

Spätestens beim nächsten Einkauf im Supermarkt wird wieder klar: Weihnachten kommt schneller als gedacht. Umso glücklicher sind wir, dass ihr jetzt schon an die Menschen denkt, deren Weihnachten nicht von übermäßiger Schlemmerei, Familienfeiern und unnötigem Geschenkeüberfluss geprägt sind. Die Deutschen geben im Schnitt jedes Jahr 700 Euro für Geschenke an ihre Liebsten aus. Say What? Lasst uns nicht darüber nachdenken, wieviel davon wirklich gebraucht wird oder spätestens im kommenden Jahr im Müll landen wird. Quartiermeister fördert nun dank eurer Stimmen mit 1000€ "Weihnachten auf der Straße", um genau die Menschen zu erreichen, für die Geschenke einen großen Unterschied machen. Größer als der materielle Wert ist dabei sicher "die kleine Aufmerksamkeit", die zeigt, dass man nicht alleine ist. "Weihnachten auf der Straße" ist eine Initiative von Thrive International e.V., macht Obdachlosen in München zu Weihnachten eine Freude und belegt bei unserem letzten Onlinevoting Platz 2 mit 206 Stimmen.

Auf den ersten Platz mit insgesamt 226 Stimmen habt ihr das "HALLO Projekt" gewählt. Auch diese Initiative kämpft erfolgreich gegen Einsamkeit und Isolation. Ihre Idee: Einwander*innen und Senior*innen zusammenbringen, um den interkulturellen und generationsübergreifenden Austausch zu fördern. 28,2% der Münchner Bevölkerung sind Menschen mit Migrationshintergrund. Gleichzeitig sind mehr als 26,3% der Münchner Bevölkerung Senior*innen ab 60 Jahren. Viele haben keine Familie oder Bekannte in der näheren Umgebung und verbringen einen Großteil ihrer Zeit allein. Andere beziehen eine niedrige Rente, weshalb sie nur bedingt an sozialen Aktivitäten teilnehmen können. Jedoch haben sie großes Interesse am gesellschaftlichen Alltag teilzuhaben, neue Menschen kennenzulernen und mehr über andere Länder und Kulturen zu erfahren. Hier setzt das HALLO-Projekt mit seiner Tandem-Initiative an und verwendet die Förderung für gemeinsame Auflüge & soziale Aktivitäten.

Für die den inklusiven Kletterausflug für alle (154 Stimmen) und die Filmreihe Urban Shorts (92 Stimmen) hat es diesmal leider nicht gereicht. Wir wünschen ihnen aber viel Erfolg bei der Umsetzung zukünftiger Vorhaben und stehen gern immer wieder als Kooperationspartner bereit!