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Jubiläum fällt ins Wasser – wir feiern trotzdem. Und zwar mit einem Drei-Gänge-Menü

29. Juni 2020 14:15

annika.bruemmer

2020 – das sollte unser Jahr werden. So gut ins neue Jahr gestartet wie noch nie zuvor in der Quartiermeister-Geschichte, wollten wir fast 60.000 € in die Projektförderung pumpen (lest mehr dazu hier). Ein wohl noch viel wichtigeres Happening, das uns das ganze Jahr begleiten sollte, ist das 10-jährige Jubiläum von Quartiermeister. 2010 fing alles an. Eine Idee von Studierenden, die drei Jahre lang komplett ehrenamtlich ablief (alle Gewinne wurden direkt an soziale Projekte verteilt), hat sich im Laufe der Zeit zu einem gesunden Unternehmen entwickelt, das Hand in Hand mit dem Verein arbeitet.

Die Ideen für unser 10jähriges Bestehen brodelten. Wir hatten Einiges vor. Dann kam Corona. Lockdown, sinkende Verkäufe, Kurzarbeit, Versammlungsverbot – alle Pläne wurden zunächst auf Eis gelegt. Auf ein wenig Glamour-Gefühl können wir uns aber trotz Corona freuen, denn in diesem Jahr wird es ein hochwertiges, limitiertes dreigängiges Gourmet-Bier-Menü anlässlich unseres 10. Geburtstages geben.

 

Wer oder was steckt dahinter?

Drei-Gänge-Menü? Hochwertig? Glamour-Feeling? Klingt erstmal komisch, immerhin sind wir eher bekannt dafür, solide Biere, wie Pils oder Helles unter die Menschen zu bringen. Parkbank und Kneipe statt Ohrensessel und Bling-Bling – da fühlen wir uns wohl. Wie also passen nun neue Gourmet-Biere in unser Sortiment?

Verantwortlich ist Thomas Tyrell, vielen Biernerds bekannt als ehemals leitender Brauer der STONE Brewing in Berlin-Mariendorf. Wir haben Thomas durch unsere Kollaboration mit STONE im Jahr 2019 kennengelernt. Damals haben wir ein gemeinsames Pale Ale kreiert (The Pale Ale for Brighter Futures), um eine gemeinsame Förderung besonders innovativer Ideen für Berliner Initiativen auszuschütten. In dieser Zeit haben wir natürlich auch Thomas kennengelernt, der uns mit seinem Bier-Wissen ziemlich beeindruckte. Auch menschlich passte alles wie Arsch auf Eimer, daher freuen wir uns, dass uns Thomas seit Schließung der STONE Brewing in Mariendorf unsere Produktionsprozesse als Qualitätsbeauftragter unterstützt.

Neben seiner beratenden Tätigkeit (unter anderem für uns – yeah!) hat Thomas vor Kurzem das Tyrell BrauKunstAtelier gegründet, wo er sich nun seine ganz eigenen Hopfen-Kreationen entwickelt. Die erste Charge hat Thomas Quartiermeister zum 10-jährigen Jubiläum gewidmet: Drei hochwertige, im Geschmack einzig- und andersartige Biere befinden sich momentan im Produktionsprozess und warten sehnsüchtig darauf, in ihre edlen 0,75 Liter-Flaschen abgefüllt zu werden. Nach Quartiermeister-Tradition fließen 1 € pro verkaufter Flasche in die Quartiermeister-Förderung.

 

Was gibt’s zu trinken?

Das Bier-Menü umfasst eine Kaiserweisse, die den Aperitif darstellt: Fruchtig, erfrischend sauer und adstringierend. Als Hauptgang kommt ein auf Holz gereifter Gerstenwein: Ein karamelliges Bier mit Holz- und Whiskynoten mit einer moderaten Bittere im Abgang. Als Dessert wird ein auf Holz gereiftes Kakao Stout serviert, der den Espresso danach ersetzt: gebraut mit Kaffee und Kakao und besonders gerösteten Karamellmalzen.

Alle Biere werden in limitierter Auflage eingebraut, sind lagerfähig und können auch jahrgangsübergreifend verkostet werden. Sie befinden sich momentan im Reifungs-Prozess und werden im Oktober 2020 in 0,75 Liter-Flaschen abgefüllt. Ihr habt die Möglichkeit, euch unter www.tyrellbraukunstatelier.de oder bei uns im Shop eine oder mehrere Flaschen, entweder einzeln oder im Drei-Gänge-Menü, zu sichern. Verschickt werden die Biere von uns im Oktober, sobald sie das Licht der Welt erblickt haben.

Ihr könnt Thomas und seinem BrauKunstAtelier auf Facebook und Instagram folgen, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Die Foodbrücke sucht Mitstreiter*innen

22. Juni 2020 14:05

nele.ilic

Die Foodbrücke ist eine Berliner Initiative, die im Sommer 2018 als studentisches Projekt entstanden ist und Ende 2018 von Quartiermeister gefördert wurde. Wir haben mit Alina, einer der Mitbegründer*innen des Projekts, darüber gesprochen, was die Idee hinter dem Projekt ist, wie sie arbeiten und wie die Zukunft der Foodbrücke aussehen könnte. 

„Die Foodbrücke baut Brücken, um Fragmentierung und Ausgrenzung in unserer Gesellschaft zu überwinden und dabei die Menschen für soziale, ökologische und ökonomische Themen nicht nur in ihrer Nachbarschaft, sondern auch auf globaler Ebene zu sensibilisieren“, sagt Alina. Die Foodbrücke ist eine mobile Kochstation, die für gemeinsames Kochen, egal an welchem Ort, genutzt werden kann. Gekocht wird mit geretteten Lebensmitteln - so wird auf das Problem der Lebensmittelverschwendung aufmerksam gemacht. Jede*r soll sich bei der Foodbrücke willkommen fühlen, sagt Alina: „Die Foodbrücke und ihre Aktionen sollen für alle Menschen offen sein - dabei ist es egal, ob dieselbe Sprache gesprochen wird, denn Kochen verbindet“.

Als die Foodbrücke im Sommer 2018 als studentisches Projekt ins Leben gerufen wurde, wurde der Fahrradanhänger mit der mobilen Kochstation innerhalb weniger Wochen mit recycelten Materialien aus der Nachbarschaft gebaut. Dieser erste Versuch wies jedoch viele Mängel auf und konnte nicht langfristig genutzt werden. Mithilfe der Quartiermeister-Förderung konnte eine stabilere und besser durchdachte „Foodbrücke 2.0“ gebaut werden. „In unseren wöchentlichen Treffen sind immer ganz verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammengekommen und haben uns beim Entwerfen und Bauen des Mobils unterstützt“, erinnert sich Alina. 

Die Aktionen der Foodbrücke waren an verschiedene Formate der Floating University und der Torhaus-Initiative mit diversen Workshops gekoppelt.

Leider stand die Foodbrücke in den letzten Monaten still - die Studierenden, die an dem Projekt beteiligt waren, stehen mittlerweile kurz vor dem Abschluss (und auch die Corona-Situation war für ihre Arbeit nicht förderlich). Jetzt sucht die Foodbrücke Mitstreiter*innen, damit das Projekt nicht endgültig einschläft. 

„Jede*r einzelne ist willkommen, mit seiner Idee das Projekt zu unterstützen. Wir können uns vorstellen, dass die Foodbrücke unterschiedliche Möglichkeiten bietet. Nicht nur das gemeinsame Kochen, sondern auch Workshops, Talks oder Beteiligungsformate können hier gefördert werden. Die Foodbrücke ist vielmehr ein Ort des Zusammenkommens in der Nachbarschaft. Es wäre schön, wenn sich eine Initiative oder ein nachbarschaftliches Kollektiv findet, um die Foodbrücke weiterhin zu nutzen. Deswegen würden wir die Foodbrücke gerne für jede*n bereitstellen, der oder die Interesse daran hat, das Projekt langfristig am Leben zu halten und die Foodbrücke für jede*n in der Nachbarschaft greifbar zu machen.“ 

Wer Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Foodbrücke hat, kann sich gerne per Mail an nele@quartiermeister.org wenden. Der Kontakt zur Foodbrücke wird dann vermittelt. 

Stay Home Club Berlin: Spenden gehen ab sofort an Helfen.Berlin

3. Juni 2020 15:48

annika.bruemmer

Liebe Leute,

der Stay Home Club Berlin ist nun seit knapp 2 Monaten am Start und wir ziehen Bilanz: 3.000 € konnten wir bislang Dank euch in den Spendenfonds von United We Stream fließen lassen. Damit haben wir mit euch einen ordentlichen Batzen Kohle zum Erhalt unserer geliebten Clubkultur zusammenbekommen. Nun ist es Zeit, neue Wege zu gehen, um unsere finanzielle Unterstützung einer noch breiteren Masse zukommen zu lassen. Und deshalb investieren wir ab sofort 10 % eines jeden Bestellwertes über die gemeinnützige Plattform Helfen.Berlin in Gutscheine verschiedener gastronomischer Betriebe.

Zwar dürfen Restaurants und Cafés seit ca. zwei Wochen unter strengen Auflagen wieder öffnen. Für Bars und Kneipen gilt diese Option jedoch nicht. Je länger die Corona-Krise andauert, desto mehr Betriebe stehen vor dem Ruin. Um auch kleineren Cafés, Bars und Kneipen in dieser schweren Zeit unter die Arme zu greifen, haben wir uns dazu entschieden, ab sofort mit Helfen.Berlin zu kooperieren. Ein Gutscheinkauf hilft vielen gastronomischen Betrieben, kurzfristige Liquiditätsengpässe zu vermeiden.

Dabei entscheiden weder wir noch Helfen.Berlin, für welche Orte die Gutscheine gekauft werden. Im zweiwöchentlichen Rhythmus losen wir drei der auf Helfen.Berlin registrierten Lieblingsorte aus, die sich für die Spendensumme qualifizieren, die sich in den vergangenen zwei Wochen durch eure Bestellungen angesammelt haben. Auf unseren social media Kanälen stellen wir euch die drei Kandidaten in jeweils einem separaten Beitrag vor. Dann seid ihr gefragt: Ihr entscheidet per Herzchen oder Like, welcher Berliner Lieblingsort vom Gutscheinkauf profitiert. Der Gutschein geht an den Betrieb, der die meisten Likes für seinen Beitrag gewinnen konnte. Anschließend – und jetzt wird’s richtig spannend für euch – verlosen wir den Gutschein unter allen Abstimmende*n – yeah! So könnt ihr also nicht nur wichtige Karma-Punkte sammeln, indem ihr Getränke, Lebensmittel und freshes Zeug für untenrum über den Stay Home Club bestellt. Ihr könnt durch eure aktive Teilnahme am Verlosungsprozess ein Herz für eure Lieblingsorte setzen und mit ein wenig Glück einen richtig fetten Gutschein absahnen.

Das ist ja gar keine richtige Spende

Stimmt! Wir können aber eine draus machen. Und zwar indem wir den Gutschein einfach zerreißen. Das entscheidet der/die Gewinner*in. Ein zerrissener Gutschein kommt so einer 100%igen Spende gleich.

Jetzt Bier retten mit Too Good To Go

29. April 2020 14:27

nele.ilic

Hoppla. Wir haben so viel Bier brauen lassen, dass ihr mit dem Trinken gar nicht mehr hinterhergekommen seid. Jetzt stehen bei uns im Keller etliche Kisten Bier, die noch superlecker sind, aber das Mindesthaltbarkeitsdatum seit kurzem überschritten haben, sodass wir das Bier nicht mehr über die üblichen Wege verkaufen können. 

Da kommen unsere Partner*innen von Too Good To Go ins Spiel. Sie setzen sich mit ihrer App gegen Lebensmittelverschwendung ein. Das finden wir Quartiermeister*innen sehr gut und sind natürlich gerne mit am Start! Mit der Too Good To Go App könnt ihr ganz leicht Lebensmittel in eurer Nähe finden, die nicht mehr zum vollen Preis verkauft werden können und sonst weggeschmissen werden müssten. So könnt ihr aktiv einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung leisten und dabei leckere Lebensmittel für wenig Geld bekommen. Win-Win! 

So werden wir ab jetzt Bier, das das Mindesthaltbarkeitsdatum seit kurzem überschritten hat, über die Too Good To Go App zum reduzierten Preis für euch anbieten. Ihr könnt euch das Bier über die App reservieren und direkt bei uns in Kreuzberg abholen. 

Mehr Informationen zu Too Good To Go und zum Thema Lebensmittelverschwendung gibt es hier.

Der International Women* Space bricht das Schweigen - Corona Lager Reports

29. April 2020 10:08

nele.ilic

Die Corona-Krise trifft geflüchtete Menschen besonders hart. Was hinter verschlossenen Türen in den Lagern vor sich geht, ist den meisten Menschen nicht bekannt. 

Der feministische und antirassistische Frauen*verein International Women* Space (IWS) hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau das zu ändern. Generell ist es ihr Anliegen, geflüchteten Frauen, die besonders schwer von Diskriminierung betroffen sind, Gehör zu verschaffen. Mit dem ersten Quartiermeister-Stipendium fördern wir neun Monate lang die Arbeit des IWS. 

Seit Ausbruch der Corona-Krise haben sich die ohnehin schon untragbaren Zustände in den Geflüchtetenunterkünften drastisch verschlimmert: auf engstem Raum zusammengepfercht ist es den Heimbewohner*innen nicht möglich, Abstand zu halten. Frauen berichten von verschlechterten hygienischen Zuständen seit Ausbruch des Virus. Einige berichten, die Stellen in den Heimen wurden gekürzt, sodass die Versorgung der Bewohner*innen reduziert wurde.

Für den IWS ist die logische Konsequenz, jetzt noch lauter zu werden, den Frauen in den Lagern nach wie vor eine Stimme zu geben, für die Geschichten von Frauen mit Fluchterfahrung mehr Raum im öffentlichen Diskurs einzufordern.

Im Moment konzentriert sich der IWS in seiner Arbeit vor allem auf zwei Dinge: Zum einen sammeln sie wichtige Informationen, nützliche Links und Dienstleistungen für Frauen und Geflüchtete auf ihrer Internetseite. Zum anderen geben sie dort Frauen aus den Lagern eine Plattform, auf der sie mittels einfacher Sprachaufnahmen direkt aus den Lagern ihre Situation beschreiben können. Somit werden die Zustände in den Lagern für mehr Menschen sichtbar.

In den letzten Wochen wird viel über Solidarität geredet. Aber Solidarität bedeutet eben nicht nur, zu Hause zu bleiben oder für Nachbar*innen einkaufen zu gehen. Auch, aber nicht nur. Wir fordern Solidarität mit denen, die sie jetzt am dringendsten brauchen. Genau deswegen finden wir die Arbeit des IWS jetzt noch wichtiger denn je! Hier könnt ihr die Arbeit des Vereins verfolgen und das Projekt direkt mit einer Spende unterstützen. 

Stay Home Club – jetzt in vielen Städten Deutschlands

27. April 2020 10:05

annika.bruemmer

Im Zuge der Corona-Krise und den drohenden Umsatzeinbußen durch den Lockdown der Gastronomie, haben wir gemeinsam mit anderen stark betroffenen Sozialunternehmen Mitte März den Stay Home Club Berlin ins Leben gerufen.

Der Stay Home Club ist ein Zusammenschluss verschiedener Unternehmen, die jeweils einen größeren Zweck verfolgen - von sozial bis ökologisch. Alle beteiligten Marken verkaufen faire und nachhaltige Produkte, um Geld für ihre übergeordneten Ziele zu sammeln. Wir verkaufen z.B. Bier, um mit Teilen der Erlöse soziale Nachbarschaftsprojekte zu fördern. Uns Gründungsmitglieder eint, dass wir unsere Produkte vor allem an die Gastronomie verkaufen. So sehen wir Umsatzeinbrüchen von 80-90 % entgegen. Über den Stay Home Club können Privatpersonen öko-soziale Produkte per Knopfdruck nach Hause bestellen. Die Logistik wird von den Berliner Flaschenteufeln abgewickelt, die ebenfalls hart von der Schließung der Gastro betroffen sind, da auch sie hauptsächlich Kneipen, Cafés, Restaurants und Clubs beliefern – diese Kunden fallen nun alle weg.

Ganz nach Quartiermeister-Manie möchten wir mit dem Stay Home Club jedoch nicht nur unseren eigenen Arsch retten, sondern gleichzeitig diejenigen unterstützen, die von der Pandemie und dem Lockdown am Härtesten betroffen sind und die ihr vielfältiges Angebot nicht vor eurer Tür abstellen können: Die Live-Clubs, Gastronomien und Veranstalter*innen. Für den Stay Home Club Berlin bedeutet das im Klartext: Wir spenden 10 % des Einkaufswertes an den Spendenfond von United We Stream zum Erhalt der Berliner Clublandschaft.

Innerhalb der letzten Wochen haben wir ordentlich am Konzept gefeilt. Wir haben den Online-Shop verbessert (wir sind alle absolute Laien im E-Commerce), das Sortiment erweitert und konnten den Stay Home Club in verschiedene andere Städte ausweiten: Dresden, Chemnitz, Hamburg und ganz neu am Start: Köln. Das Sortiment variiert von Stadt zu Stadt, aber eines bleibt gleich: 10 % der Erlöse kommen den Clubs und Veranstalter*innen der jeweiligen Städte zu Gute. So unterstützen Besteller*innen nicht nur kleine Sozialunternehmen, sondern auch die vielfältige, bunte Clublandschaft in ihren Nachbarschaften, denn sind wir mal ehrlich: Wir wollen alle nach Corona ganz bald wieder in unseren Lieblingsschuppen abdäncen! #jointheclub

Stay Home Club Berlin: www.stayhomeclub-berlin.de

Stay Home Club Dresden: www.stayhomeclub-dresden.de

Stay Home Club Chemnitz: www.stayhomeclub-chemnitz.de

Stay Home Club Hamburg: www.stayhomeclub-hamburg.de

Stay Home Club Köln: www.stayhomeclub-koeln.de

Wir sehen uns morgen in der Kneipe - 1. Wertueller Kneipenabend mit Peter Eckert

8. April 2020 09:28

lisa.wiedemuth

Vermisst ihr auch stinkenden Zigarettenqualm, klebende Theken und Menschen die über dröhnende Musikboxen schreien? All das können wir euch nicht bieten! Und trotzdem möchte der Quartiermeister Verein nicht auf seine monatlichen Kneipenabende verzichten. Deswegen treffen wir uns am Donnerstag den 9. April ab 19Uhr das erste Mal auf Insta-Live zum "Wertuellen Kneipenabend! Jede*r kann deutschlandweit auf ein Bierchen vorbeikommen und gemeinsam sinnieren, stammtischartig diskutieren oder sich einfach berieseln lassen! In jeder Folge diskutieren wir über den Wandel eines ganz bestimmten Wertes - vor, während und nach Corona, bei uns persönlich, bei Quartiermeister, in der Wirtschaft und Gesellschaft.

In der ersten Folge schalten wir zu einem unserer Geschäftsführer Peter Eckert und sprechen über "Agilität & Flexibilität". Wie unterscheiden sich diese beiden Werte und warum werden sie in der Organisationsentwicklung immer wieder propagiert? Wie agil muss der Geschäftsführer eines Sozialunternehmens sein? Ab wann stößt die Flexibilität aber auch mal an ihre Grenzen? Wie reagiert Quartiermeister auf die aktuelle Krise und wie kann das Unternehmen - trotz dieser sehr besonderen Zustände - auf Erfahrungen aus der Vergangenheit, oder Support in der Gegenwart zurückgreifen?

Macht es euch gemütlich, schaltet euch rein und kommentiert fleißig in unserem Livestream! Wir versuchen all eure Fragen zu beantworten und trotz fehlendem Tresen als Verein, GmbH und Community enger zusammenzurücken! Zum Wohle aller: PROST!

Hier geht's zu unserem Instagram-Kanal!

Hat hier jemand Fassbier gesagt?

1. April 2020 11:14

annika.bruemmer

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen und bergen besondere Möglichkeiten - für euch!

Die Gastro ist dicht und jetzt stehen wir hier mit unserem Talent und einigen Fässern Quartiermeister. Selbst trinken können wir dann doch nicht alle und hamstern macht auch keinen Sinn, da sie in ein paar Monaten ihr MHD erreichen. "Mindestens haltbar bis" heißt bekannterweise nicht "absolut tödlich ab", jedoch können wir MHD-Ware nicht mehr verkaufen. Deshalb der Aufruf an euch und alle privaten Haushalte und Organisationen mit Zapfanlage im Keller: Hat jemand Bedarf an einem Fass Bio-Rotbier (30 oder 50 Liter), Bio-Pils (50 Liter), Bio-Helles (50 Liter) oder Original Pils (50 Liter) und würde uns eins zu vergünstigten Konditionen abnehmen? Preis und Bezug klären wir gerne individuell. Schreibt uns eine Mail an bestellung@quartiermeister.org.

Nicht vergessen: Pro verkauftem Liter spenden wir 10 Cent an soziale & kulturelle Projekte in der Nachbarschaft. Pro 50-Liter Fass fließen also direkt 5 € in unsere Projektförderung. So unterstützt ihr also nicht nur uns und verhindert, dass gutes Bier den Abfluss runter geht, sondern tut auch was Gutes für eure Hood! #zumwohlealler

 

Quartiermeister im Handel: Hier findet ihr uns

31. März 2020 11:50

annika.bruemmer

Ein herzliches Hallo aus dem Home-Quartier! Im letzten Blog-Beitrag haben wir euch verraten, welche Lieferdienste euch in Corona-Zeiten euer Quartiermeister nach Hause karren. Für diejenigen, die Lust haben, ab und an ne Runde um den Block zu gehen und auf ein echtes Einkaufserlebnis nicht verzichten wollen, haben wir hier außerdem eine Übersicht der Filialen erstellt, in denen ihr euer Lieblingsbier in eurem Quartier findet.

Berlin

In der Hauptstadt findet ihr unsere Bio-Sorten (Pils, Rotbier, Alkoholfrei und das Helle) in so gut wie allen Bio-Supermarktketten, also bei denns, Alnatura, der LPG oder in der BioCompany, aber auch in vielen kleinen Biomärkten deines Vertrauens. Außerdem sind wir mittlerweile mit unserem Sortiment in sehr vielen EDEKA und REWE-Filialen und in ausgewähle Nah & Gut-Märkte eingezogen. Falls ihr genau wissen wollt, wo es korrektes Bier gibt, schaut mal hier.

Dresden

Vorwerk Podemus, VG und KONSUM Dresden sind eure Anlaufpunkte, wenn ihr Quartiermeister sucht. Außerdem findet ihr unsere Bio-Sorten bei der BioCompany, bei Alnatura und in kleinen (Bio-)LEHs eures Vertrauens.

München

In München sind wir momentan ausschließlich im Bio-Handel vertreten. Schaut rum bei unseren Freund*innen von VollCorner, Alnatura oder bei dem kleinen Biomarkt eures Vertrauens.

Leipzig

Bislang ist Quartiermeister bei Alnatura und in verschiedenen kleinen (Bio-)LEHs eures Vertrauens auffindbar.

Stuttgart

Ab zu Alnatura und kleinen (Bio-)LEHs. Da stehen die Chancen am besten, korrektes Bier zu finden.

 

Auf unserer Bier gibt’s hier-Map laden wir regelmäßig alle aktuellen Verkaufsstellen hoch. Also schaut gerne mal vorbei und checkt, wo ihr beim nächsten Sonnenspaziergang abbiegen müsst.

Wer nicht raus mag, kann gerne noch mal hier nachlesen, wer wie wo liefert. Bleibt gesund, liebe Leute.

Eure Quartiermeister*innen 🍀 💚

Trotz Corona: Quartiermeister kommt zu dir 🖤

26. März 2020 11:19

annika.bruemmer

Liebe Leute,

Corona trifft uns hart! Wie viele andere Getränkeanbieter sind wir schwer davon getroffen, dass Bars, Kneipen und Clubs geschlossen haben, denn 80-90 % unseres Umsatzes generieren wir durch die Gastro. Wir wollen nicht auf die Tränendrüse drücken. In einem früheren Blogbeitrag haben wir bereits ausführlich darüber berichtet, wie wir intern mit der Corona-Krise umgehen und welche Maßnahmen wir intern ergreifen.

Was wir euch jetzt aber keinesfalls vorenthalten wollen ist, wie ihr in Zeiten von Corona an euer (hoffentlich) Lieblings-Bier kommt, ohne die sichere Quarantäne zu verlassen und schwere Kisten zu schleppen.

Diejenigen unter euch, die wie gewohnt alle 7-14 Tage einen Großeinkauf machen, finden natürlich wie gewohnt in den bekannten Einzelhandels-Filialen unsere Flaschen.

Berlin:

In der Hauptstadt liefern euch Durstexpress das Quarantäne-Bierchen und alle anderen Leckereien zum Durstlöschen direkt vor die Haustür.

Der brandneu gegründete Stay Home Club Berlin (jede Bestellung spendet 5 € an United We Stream) versorgt euch nicht nur mit korrekten Getränken. Hier findet ihr Klopapier, Retterboxen von SIRPLUS, Bio-Obst & -Gemüse von Querfeld sowie vegane Kondome zum Liebemachen.

Dresden:

Bei D&S, einem Partner von D&F ordert ihr eure Bestellung ganz old school per Mail oder Telefon und schon naht die Rettung!

Leipzig:

Hier könnt ihr easy über Durstexpress bestellen. Die Quartiermeister-Mixkiste gibt's momentan im Angebot für 12,99 € - juhey!

Stuttgart:

Filippo‘s ist euer Kontakt, wenn ihr Home-Bier-Bedarf habt. Neben Getränken findet ihr hier übrigens Obst, Gemüse & Eier. Nicht wundern: Quartiermeister steht noch nicht auf der Bier-Liste, kann aber trotzdem schon bestellt werden. Außerdem könnt ihr euch über Getränke Streng mit Bier & Co. versorgen. Yes!

München:

Na sichi, München kann ohne Bier nicht leben. Eure Lieferdienste des Vertrauens sind Alpha Getränke, Getränke Nida, Biervana, Haidhauser Getränkemarkt & Getränke Haußmann.

Überall sonst:

Wenn du nicht in einem sogenannten Quartier wohnst, wo wir normalerweise korrektes Bier unter die Leute bringen, kannst du natürlich jederzeit auch in unserem Shop dein Bier bestellen. #zumwohlealler

Wir wünschen euch allen alles Gute für die Zeit @home. Passt auf euch auf und bleibt gesund!

Eure Quartiermeister*innen